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Heiligenhaus: Reihentests im Diakkoniezentrum

Heiligenhaus: 15 positive Tests bei Bewohnern : Reihentest im Diakoniezentrum

Bisher sind 15 Bewohner und fünf Mitarbeiter an der Schulstraße positiv getestet. In der Einrichtung der Diakonie leben 77 Senioren. Sie hat rund 75 Mitarbeiter.

(RP/köh)  Im Diakoniezentrum Heiligenhaus sind nach aktuellem Stand vom Dienstagnachmittag 15 Bewohner positiv auf den Coronavirus getestet worden. Das teilte die Diakonie am Dienstag mit.

Am Montag und Dienstag wurden umfangreiche PoC-Testungen (Schnelltests) in Eigenregie durchgeführt, dabei haben sich fünf neue positive Testergebnisse ergeben. Eine weitere PCR-Testung ist hinzugekommen.

Die Folgen: „Wir haben für die am kommenden Donnerstag, 17. Dezember, geplante und angeordnete PCR-Testung durch das Gesundheitsamt im Kreis Mettmann die Testung aller Bewohner sowie aller Mitarbeitenden abgestimmt“, sagte Abteilungsleiterin Renate Zanjani. „Erfreulicherweise haben zusätzlich zu den fünf bereits am Montag gemeldeten Mitarbeitern keine weiteren Mitarbeitern positive PoC-Testergebnisse.“

Im Diakoniezentrum Heiligenhaus an der Schulstraße leben 77 Bewohner und arbeiten nach Diakonieangaben etwa 75 Mitarbeiter verschiedenster Berufs- und Funktionsgruppen. Für die Einrichtung gelten weiterhin besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

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Die Besuchsregelungen sind mit der Heimaufsicht im Kreis Mettmann abgestimmt. Sie dürfen nur nach vorheriger Anmeldung in gesonderten Besuchsbereichen stattfinden oder nach engmaschiger Begleitung und nach Absprache in den Bewohnerzimmern.

Aufgrund der ab 16. Dezember geltenden Verordnung zum Schutz von Pflegeeinrichtungen dürfen Besucherinnen und Besucher diese nur mit FFP2-Masken betreten. Diese Masken können nicht von der Einrichtung vorgehalten werden. „Aus diesem Grund bitten wir die Gäste, die vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales geforderte FFP2-Maske mitzubringen“, so Zanjani weiter. Nach wie vor setze man alle zur Verfügung stehenden Kräfte ein, um den Senioren die Besuche Ihrer Angehörigen zu ermöglichen. Einlasskontrollen, gesonderte Besuchsbereiche, Verbot des Aufenthaltes auf den Gemeinschaftsflächen der Wohnbereiche dienen dem Schutz.

Die Schutzmaßnahmen für Bewohner und Mitarbeiter werden kontinuierlich der aktuellen Situation angepasst und überprüft.