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Heiligenhaus: Kiekert in Corona-Zeiten eine Zwischenbilanz

Weltfirma in Zeiten der Pandemie : Firma Kiekert zieht Corona-Zwischenbilanz

Die Spezialisten für Auto-Schließsysteme sind weltweit aufgestellt. Sie sehen sich in einer „stabilen Situation“. Erklärtes Ziel: Technologieführer bleiben. Dafür sorgen soll ein Restrukturierungs- und Wachstumsprogramm.

(RP/köh) Die Corona-Pandemie hat eine beispiellose Krisensituation mit sich gebracht, die mit starken Rückgängen auf dem Automobilmarkt verbunden ist. Die Firma Kiekert, Top-Adresse für Auto-Schließsysteme, hat nach eigenen Angaben hat mit seinem globalen Programm die notwendigen Weichen gestellt, um Arbeitsplätze zu sichern, die finanziellen Auswirkungen der Krise einzudämmen und den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu gewährleisten.

Das neue Programm enthält weltweit strategische Restrukturierungsmaßnahmen verbunden, um die internationale Organisationsstruktur an die Herausforderung des Marktes anzupassen. Zudem werden Investitionen getätigt, um mit erweiterten Produkten und Leistungen am Markt zu sein, wenn die Industrie wieder anzieht. „Diese Situation ist auch für Kiekert außergewöhnlich, ein Unternehmen, das über 160 Jahre alt ist und verschiedene Krisen erlebt hat. Wir sind in einer sehr stabilen Situation, da wir in den vergangenen Monaten die richtigen Schritte gegangen sind. Zudem haben wir mit unserem Turnaround and Growth Program das notwendige Fundament geschaffen, um auch in einem schlechten Marktumfeld eine solide finanzielle Ausgangsbasis zu haben und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Guido Hanel. „Gleichzeitig investieren wir in den Ausbau unseres Produktportfolios und in unsere technologischen Kompetenzen, um die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser zu bedienen und unsere Position als Technologieführer weiter zu stärken.“

Interne Krisenteams bei Kiekert überwachen und bewerten die Entwicklungen von COVID-19 fortlaufend und leiten die nötigen Maßnahmen ein. An allen Standorten von Kiekert wurden strenge Hygiene- und Verhaltensregeln eingeführt. Zudem zeigt sich Kiekert entschlossen im Kampf gegen das Virus und solidarisch mit der Gesellschaft.

An den Standorten weltweit hat Kiekert zu Beginn der Pandemie Institutionen und Behörden bei der Beschaffung von medizinischer Schutzausrüstung unterstützt. Dazu gehört die Spende von mehreren Tausend selbstgemachten Mund-Nasen-Schutzmasken an ein lokales Krankenhaus in Puebla, Mexiko, und die Spende von Mund-Nasen-Schutzmasken an ein lokales Seniorenheim in Heiligenhaus, Deutschland. Am Standort in Tschechien haben Kinder von Kiekert Mitarbeitern Bilder für die Bewohner eines Seniorenheims in Přelouč gemalt. „Wir haben an unseren Standorten tolle Initiativen gesehen, wie sich Mitarbeiter sozial und gesellschaftlich engagieren, um Menschen in ihrer Region zu helfen“, so Guido Hanel. „Dies erfüllt uns mit großem Stolz und dafür danken wir jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter. Der Weg aus der Krise wird für Kiekert, unsere Branche und unsere Gesellschaft nicht leicht sein. Wir bei Kiekert sind entschlossen, weiterhin unseren Beitrag zu leisten, um der Verantwortung als Arbeitgeber und Teil unserer Gesellschaft nachzukommen.“