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Heiligenhaus. Kämpfe um Minisportabzeichen

Heiligenhaus : Große Sprünge für das Mini-Sportabzeichen

Je mehr Reize aus dem Bewegungsapparat im Gehirn ankommen, umso besser kann es sich entwickeln. Um schon früh die Freude an Spiel und Bewegung zu fördern hat die Initiative Lott-Jonn Initative Kinder- und Jugendgesundheit „Kindergarten in Bewegung“, sowie der Kreissportbund Mettmann gestern wieder 180 Kinder aus sieben Heiligenhauser Kindertageseinrichtungen zum Mini-Sportfest geladen.

Getreu des großen Vorbildes konnten die Nachwuchsathleten im Alter von drei bis sechs Jahren auf dem Sportfeld an der Talburgstraße ihr Minisportabzeichen absolvieren, samt bunter Urkunde und natürlich einer Medaille. „In sechs Stationen können die Kinder sich austoben und zeigen, dass sie sich ‚ganz t(d)oll bewegen‘, ‚ganz weit oder ganz hoch springen‘, ‚ganz schnell laufen‘, ‚ganz weit oder ganz hoch werfen’ und auch ‚ganz lange laufen‘ können“, erklärt Simon Tsotsalas vom Mettmanner Kreissportbund. Dabei steht nicht die Leistung, sondern der Spaß im Vordergrund. „Es geht vor allem auch um Sport an der frischen Luft“, sagt Ingrid Rössler vom Lott-Jonn-Projekt des Kreisgesundheitsamts Mettmann. Denn immer öfter, würden Kinder nicht mehr an der frischen Luft toben; Das Minisportabzeichen könnte da auch Impulse setzen, die Bewegung, vielleicht auch mit Mama und Papa einzufordern. „Es geht darum, dass Kinder den Spaß an der Bewegung entdecken und behalten“, sagt Rössler. Unterstützung gab es dafür von den Sporthelfern des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Die Gymnasiasten werden speziell für die Sporthilfe ausgebildet.

Das Vorbild des Sportabzeichens können Kinder erst ab dem Grundschulalter erlangen, „eigentlich zu spät“, finden die Organisatoren des Kreissportbundes und des Kreisjugendamtes. Seit 2010 wird die Sportveranstaltung turnusmäßig alle zwei bis drei Jahre in jeder Kreisstadt durchgeführt. Insgesamt haben sich seit Beginn 7000 Kinder aus 220 Kitas beteiligt.