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Heiligenhaus/Hösel: Hubschraubereinsatz – demenzkranke Frau gerettet

Heiligenhaus/Hösel : Hubschraubereinsatz – demenzkranke Frau gerettet

Dank des Einsatzes eines Polizeihubschraubers sowie der Hilfe eines Anwohners konnte die Kreispolizei Mettmann am frühen Sonntagmorgen (5. Juli) eine hilflose 64-jährige Heiligenhauserin in einem Gebüsch zwischen Heiligenhaus und Ratingen-Hösel auffinden und gemeinsam mit Rettungskräften bergen.

(RP/köh) Das war nach Polizeiangaben passiert: Gegen 6 Uhr morgens war eine 64 Jahre alte Frau aus Heiligenhaus durch ein Waldgebiet in der Nähe eines Reiterhofs am „Vogelbusch" zwischen Ratingen-Hösel und Heiligenhaus gewandert. Dabei war die an Demenz erkrankte Frau offenbar gestürzt und im unwegsamen Gelände einen Hang hinunter gerutscht. Dabei verletzte sich die Frau am Kopf. Glücklicherweise hatte die Dame jedoch ein Handy bei sich, mit der sie die Rettungskräfte alarmierte und über ihre missliche Lage berichtete. „Da sie jedoch augenscheinlich orientierungslos war und nicht sagen konnte, wo sie gestürzt war, leitete die Polizei umgehend intensive Fahndungsmaßnahmen nach der hilflosen Person ein“, heißt es im Polizeibericht weiter.

Auch dank des Einsatzes eines Polizeihubschraubers konnte die Frau so wenig später in der Nähe des Reiterhofes in einem Waldgebiet lokalisiert werden. Zwei Polizeibeamte aus dem Streifendienst eilten sofort durch das Gebüsch zu der Frau und verständigten die Rettungskräfte. Da das Gelände äußerst unwegsam war, war es für die Rettungskräfte zunächst nur schwer möglich, an die gestürzte Frau heranzukommen.

Hilfe kam sofort von privat: Ein Anwohner hatte die Suchmaßnahmen bemerkt und die inzwischen ebenfalls vor Ort eingetroffenen Sanitäter mit einem geländegängigen Golfcart an die entsprechende Stelle in dem Waldgebiet gefahren. So konnte die Frau letztendlich gegen 7.30 Uhr geborgen und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Polizeieinsatz wurde daher gegen 8 Uhr morgens beendet.