Heiligenhaus: Firma R+M de Wit kehrt zurück

Heiligenhaus : Firma R+M de Wit kehrt zurück

Wer in den Waschstraße der Gegend seinen Wagen wäscht, der könnte den Produkten der „R+M de Wit GmbH“ durchaus schon einmal begegnet sein. Ihr Fachgebiet ist die professionelle Reinigung, nicht nur in Waschstraßen, sondern auch in Großküchen, Schlachtereien oder der Bausanierung – sie produzieren Zubehör und Komponenten wie Düsen, Hochdruckpumpen oder Schaumzubehör.

Produkte die, so der Wunsch der Geschäftsführung, ab 2021 wieder aus Heiligenhaus versendet werden sollen. Denn nachdem das Familienunternehmen 2013 in in Heiligenhaus keinen Platz zum Expandieren gefunden hatte, wanderte es damals mit 50 Mitarbeitern nach Velbert an die Heidestraße ab. Nun jedoch planen sie die Rückkehr, mit mindestens 110 Mitarbeitern. „Es hat gleich zwei Gründe, warum dieser Tag ein besonderer ist“, erklärt Bürgermeister Michael Beck beim gemeinsamen Termin mit dem Firmenvorstand: „Zum einen kommt das Unternehmen, das wir vor einigen Jahren verloren haben, wieder zurück nach Hause und zum anderen ist es die erste Firmenansiedelung in unserem Gewerbegebiet Innovationspark.“ Das freut auch die Firmenspitze rund um den Firmengründer Bernd de Wit, Geschäftsführer Alexander de Wit, Bruder André de Wit, sowie Ralph Batz als Verantwortlichen für die Finanzen. „Wir sind alle selbst Heiligenhauser und leben auch noch alle hier“, erzählt das Quartett. Der Grund für die Rückkehr nach Heiligenhaus sei aber nicht nur der kürzere Weg zur Arbeit, sondern allen voran mehr Platz und auch die Möglichkeit hier später noch zu expandieren. Hier wird beispielsweise die Schlauchkonfektionierung zu finden sein, in der 2.500.000 Meter Hochdruckschlauch verarbeitet werden.

Weitere Standorte betreibt das Unternehmen an vier Standorten etwa in Leopoldshöhe und in China. Auf der Suche nach neuem Grund habe man sich von der Wirtschaftsförderung in Heiligenhaus gut betreut gefühlt: „Es herrschte zu jeder Zeit ein angenehmes Gesprächsklima“, betont Geschäftsführer Alexander de Wit. Gesichert hat sich das Unternehmen 22.000 Quadratmeter Grundfläche am unteren Bereich der heutigen Friedhofsstraße (die zukünftig einen neuen Namen erhalten soll) gesichert. Das Baurecht für diesen Bauabschnitt wurde mit dem Bebauungsplan 57 hergestellt. Mit der Erschließung läge man derzeit voll im Zeitplan, so Bürgermeister Beck. Davon wolle man sich auch trotz starkem Regen und anderen Wetterkapriolen nicht abbringen lassen. Bis zum Herbst, spätestens aber zum Ende dieses Jahres soll die Erschließung der Baustraßen dann fertig sein. Auch die Planung des Kreisverkehrs zwischen Feuerwache und Werkerwald schreite voran.

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