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Heiligenhaus: Der TC Grün-Weiss feiert 70-jähriges Bestehen

Heiligenhaus : Der TC Grün-Weiß feiert 70-jähriges Bestehen

(sade) Der 2. November 1949 war ein Mittwoch. Nachdem zuvor in informeller Runde beraten worden war, gründete sich an diesem Tag der Tennisverein Grün-Weiß im Isenbügeler Gasthaus von Arthur Schüssler.

70 Jahre später wird unter den Farben Grün-Weiß immer noch begeistert Tennis gespielt,

Auf dem Heimatgrundstück an der Parkstraße sind aus vier zwischenzeitlich sechs Tennisplätze geworden und im Winter bietet eine Traglufthalle - dank moderner LED-Leuchten samt Klimaschutzauszeichnung – Tennisvergnügen. 410 Mitglieder hat der Verein heute, inklusive einer starken Jugendabteilung, die dank Ballschule früh an den Sport herangeführt wird, den Angelique Kerber und Alexander Zverev wieder attraktiv machen. Tendenz steigend. Ein Boom, wie damals zu Zeiten von Steffi Graf und Boris Becker sei das zwar nicht, sagt Vorsitzender Thomas Müller, er ist nicht nur auf die erfolgreiche Jugendarbeit stolz. Auch die Damenmannschaft die sich bis in die erste Verbandsliga hochgekämpft hat, ist zum Aushängeschild geworden. Davon haben sich die Tennisspieler für den August noch ein paar eingeladen: Am Wochenende des 24. und 25. August wird nicht nur im kleinen Rahmen der Mitglieder das Jubiläum gefeiert, es wird hier auch die Deutsche Meisterschaft der Verbände AK 30 (Altersklasse 30 Jahre und älter) mit Spielern aus den Verbänden Niederrhein, Westfalen, Mittelrhein und Sachsen stattfinden stattfinden – eine Premiere für Heiligenhaus.

„Uns erwartet richtig gutes, schnelles Tennis“, verspricht Jürgen Müller, Vorstand des Tennisverband Niederrhein. 1977 war er selbst deutscher Jugendvizemeister der Jugendhallenmeisterschaft unter der Flagge der Heiligenhauser Grün-Weißen.

Der Bruder des Vereinsvorsitzenden freut sich auf spannende Duelle: „Angekündigt haben sich zum Beispiel Kim Möllers und Dominik Pfeiffer, auch Sarah Gronert und Nicola Geurer könnten antreten.“ Jeweils ab zehn Uhr sind Tennisfans eingeladen, auf den Tribünen Platz zu nehmen und die Duelle zu verfolgen. Es wird einen Grillstand und Getränkewagen geben – beste Werbung also für einen Sport, der gegen den Ruf des Elitären kämpft. Bis zum Turnier wird das Gelände noch auf Vordermann gebracht.

Und dann sind die Müller-Brüder sich einig: „So guten Tennissport hat Heiligenhaus noch nie gesehen