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Heiligenhaus. Das neue Kulturprogramm ist da

Volles Programm : Stadtkultur – ein Quartett hat die besten Tipps

Das neue Programm des Kulturbüros bewegt sich gekonnt zwischen altbewährtem und Neuentdeckungen. Es gibt viel zum Vormerken.

Er ist der „Neue“ und erscheint bereits zum zweiten Mal mit neuem Konzept und zum Blättern: Der Kulturkalender der Stadt Heiligenhaus für das erste Halbjahr ist da und vereint auch dieses Mal die Kulturangebote von Kulturbüro und Club. „Da beide nun in einem Fachbereich vereint sind, bietet sich das an“, findet Almuth Schildmann-Brack, die Chefin des Kulturbüros. Kistenweise stapelten sich dort gestern noch die insgesamt 5000 Broschüren – fertig zur Verteilung. In den nächsten Tagen wird das Heft dann an allen bekannten Stellen zum Mitnehmen ausliegen.

Auf gut 50 Seiten sind die Veranstaltungen optisch klar nach ihrem Genre, also Konzert, Kabarett, Theater oder Party gekennzeichnet, beim Blättern aber chronologisch geordnet. Der Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt bereits alle Veranstaltungen auf einen Blick. Premiere hat zum Beispiel ein „offener“ Kulturrucksack-Tag, bei dem Kinder am Samstag, 25. Januar, ab 11 Uhr, selbst zu Künstlern werden können und im Club ganz unverbindlich in einen Zeichenworkshop, einen Mangakurs oder „Brickart“-Kunst mit Legosteinen, jeweils geleitet von bekannten Fachreferenten, hineinschnuppern können. Gekrönt wird der Tag ab 16 Uhr mit einer Ausstellung von Werken, die im Rahmen der Kulturrucksack-Aktionen entstanden sind.

Aus dem Club berichtet Edelgard Eichberg, dass sich neben der seit drei Jahren stattfindenden RockME-Reihe, bei der junge Rockbands aus der Region im Club eine Bühne finden, auch die Party-Reihe rund um die Musik der 80er und 90er Jahre etabliert hat. „Bei RockME finden sich über ein Netzwerk Bands aus der Region. Da springt auch mal jemand ein, wenn eine Band nicht kann. Auch wenn ich anfangs skeptisch war, es läuft gut. Und auch die Partie-Reihe wird sehr gut angenommen. Es kommen 100 bis 150 Leute.“ Jüngere Musik hat sich auch das Kulturbüro mit der Singer/Songwriterin Hanne Kah und ihrer Band am Mittwoch, 5. Februar, in den Club eingeladen. „Sie hat eine wirklich ausnehmende Stimme“, findet Schildmann-Brack. Kurz vorher, am Sonntag, 2. Februar, wird es in der Isenbügeler Dorfkirche mit Professor Mintchevs Meisterklasse noch einmal klassisch. „Auch die Bergischen Salonlöwen sind am Sonntag, 22. März wieder da“, kündigt Jürgen Weger vom Kulturbüro an und vermeldet schon viele verkaufte Tickets.

Für die Anhänger von Gitarren und Gitarrenmusik gibt es am Wochenende 9./10. Mai, im Club ein außergewöhnliches Schmankerl: „Zehn Gitarrenbauer werden beim ersten Guitar-Festival ihre Gitarren vorstellen, die man dann auch Probe spielen kann. Abschließend werden Gitarrenvirtuosen Philipp Stauber/Sven Faller Duo, Peter autschbach, David Plate und Paulo Morello, sowie Joscho Stephan und Sven Jungbeck Duo sowie W3 Markus Wienstroer Trio Konzerte geben.

„Das dürfte für Kenner sehr interessant werden“, sagt Weger. Heiligenhauser Eigengewächse kommen am Freitag, 7. Februar, mit der Rockband Big Taste und am Mittwoch, 27. Mai mit Hannes und Seppo „Unter‘m Maibaum“ in den Club. Lachen kann man am Freitag, 14. Februar, mit Suchtpotenzial, und am Freitag, 6. März mit einem „Ladies First“-Abend mit Lioba Albus, Sia Korthaus und Maria Vollmer. Am 15. April macht dann Frank Goosen hier Station. Virtuose Klangkunst aus Russland gibt es mit „Exprompt“ und mit den „Line Walkers“ kommt am 1. April eine Johnny Cash-Tribute-Band – kein Aprilscherz.