Ratingen : Grünes Licht für die Edeka-Kreuzung

Ratingen : Grünes Licht für die Edeka-Kreuzung

Der Rat fasste den Baubeschluss für den Knotenpunkt Homberger Straße. Im nächsten Jahr soll es losgehen.

Es geht spürbar voran – endlich. Die Umsetzung des Verkehrskonzeptes Ratingen Ost ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Der Rat traf nun den Baubeschluss für die Umgestaltung der Kreuzung Homberger Straße/Balcke-Dürr-Allee/Fester Straße. Die nördliche Einfahrt ins „Schwarzbach-Quartier“ wird dadurch leistungsfähiger. Jetzt wird die Ausführungsplanung in Angriff genommen, im nächsten Jahr werden die Kreuzung sowie weitere Bereiche der Balcke-Dürr-Allee, der Oststraße und der Fester Straße umgebaut.

Der Bau- und Vergabeausschuss hatte zuvor  den Beschluss für die Umgestaltung der Edeka-Kreuzung gefasst, so benannt wegen der Nähe zu Edeka-Kels. Die nördliche Einfahrt ins Schwarzbach-Quartier werde  aufnahmefähiger sein, so die Stadt. Im nächsten Jahr werden die Kreuzung sowie weitere Bereiche der Balcke-Dürr-Allee, der Oststraße und der Fester Straße umgebaut.

Das Verkehrskonzept hatte aufgezeigt, dass die künftigen Verkehrsströme gut bewältigt werden können, allerdings müssen einige Knotenpunkte rund ums Schwarzbach-Quartier umgebaut werden. Eine wichtige Maßnahme betrifft die Kreuzung Homberger Straße/Balcke-Dürr-Allee/Fester Straße.

Der Platzmangel erschwerte die Planung in diesem Bereich erheblich, da erforderliche Flächen nicht der Stadt gehören. Nun gibt es eine Lösung: Bei der Einmündung der Fester Straße in die Homberger Straße kann je eine Spur für jede Fahrtrichtung eingerichtet werden. Auch in den anderen drei Einmündungen an dieser Kreuzung (Brücke, Balcke-Dürr-Allee und Homberger Straße) wird es künftig separate Spuren für jede Fahrtrichtung geben.

Dieser Umbau bringt auch eine Neugestaltung der Fester Straße bis hinter die Tankstelle mit sich. Die Kreuzung, an der die Stichstraße von der Brücke und die Ausfahrt vom ehemaligen Kels-Parkplatz in die Fester Straße münden, wird zum Mini-Kreisverkehr.

Die Balcke-Dürr-Allee wird bis jenseits der Einmündung der Kokkolastraße ausgebaut, so dass auf beiden Seiten Radfahr- und  Schutzstreifen aufgebracht werden können, der Autoverkehr aber auch durch Abbiegespuren ungehindert fließen kann. Ebenso wird die Oststraße im Einmündungsbereich bis zur Edeka-Einfahrt ausgebaut, allerdings zunächst nur auf der nördlichen Seite (Edeka).

Die südliche Seite folgt im Zuge der DKV-Erweiterung. Künftig wird der Verkehr an der Einmündung der Oststraße in die Balcke-Dürr-Allee (wie auch an einigen anderen Knoten) durch eine Ampel reguliert. Die gesamte Signalisierung auf der Balcke-Dürr-Allee wird koordiniert geschaltet.

Die Kosten für für die Gesamtmaßnahme belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund zwei Millionen Euro. Die Anwohner im Stadtteil Ratingen Ost erhöffen sich eine Entlastung. Voraussetzung: Der Verkehr fließt deutlich besser und schneller ab.

Die Diskussion um die Planungen und Maßnahmen im stark verkehrsbelasteten Stadtteil hat viel Zeit in Anspruch genommen.  

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