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Graffiti: Ärgernis in der Stadt

Ratingen : Stadt entfernt Schmierereien

Rainer Vogt (BU) berichtet über einen selbst erlebten Fall in der Innenstadt. 

BU-Fraktionschef und Konditormeister Rainer Vogt kennt die Innenstadt aus dem Effeff. Und er weiß, dass die City mit ihrer historischen Altstadt ein Graffiti-Problem hat.

Im Dezember des vergangenen Jahres hat es ihn selbst getroffen: Es gab eine Schmiererei an seiner Hauswand an der Brunostraße. „Die Stadt hat sehr schnell reagiert und das Ganze innerhalb kurzer Zeit entfernen lassen“, berichtet der Politiker. Ihm ist es wichtig, dass solche vermeintlichen Kunstwerke der Stadtverwaltung schnell gemeldet werden. „Man darf das nicht einfach so hinnehmen und laufen lassen“, betonte Vogt, „die Stadt bemüht sich wirklich, so schnell wie möglich zu reagieren.“ Im Übrigen habe die Reinigungsaktion an der Hauswand auch nichts gekostet, ergänzte Vogt.

Martin Gentzsch, dem als Dezernent die Kommunalen Dienste unterstellt sind, hatte im RP-Gespräch betont: „Sollten wir jemanden erwischen, so kann das für den Betreffenden richtig teuer werden – auch wegen möglicher Schadensersatzansprüche.“ Neue Schmierereien gibt es zum Beispiel auch an der frisch hergerichteten Haltestelle Grevenhauser Weg in Homberg, wie eine RP-Leserin gestern berichtete. Dies sei schon sehr ärgerlich, betonte sie, man habe sogar Fahrpläne besprüht.