Schullandschaft in Heiligenhaus Gesamtschule feiert 30 Jahre und viele Erfolge

HEILIGENHAUS · Rund um die Gesamtschule an der Hülsbecker Straße wurde am Samstag das Fest zum 30. Jubiläum der jüngsten weiterführenden Schule in der Stadt gefeiert.

 Schulleiterin Carmen Tiemann blickte ebenso wie Bürgermeister Michael Beck auf 30 Jahre Schulgeschichte zurück.

Schulleiterin Carmen Tiemann blickte ebenso wie Bürgermeister Michael Beck auf 30 Jahre Schulgeschichte zurück.

Foto: Achim Blazy (abz)

Es war das letzte Mal, dass Michael Trapp als stellvertretender Gesamtschulleiter ein Schuljubiläum nicht nur dank des ausgefallenen goldenen Hemdes buchstäblich glänzend moderierte. Zum Jahresende geht er in den Ruhestand und Schulleiterin Carmen Tiemann ließ auf der Bühne durchblicken, dass sie ihn vermissen wird.

Es gab allerdings, das betonte sie in ihrer Rede mehrfach, trotzdem noch genug Gründe zum Feiern. Und das tat die Schulgemeinschaft mit vielen Gästen, zu denen auch Tiemanns Vorgängerin Gabriele Arnsmann gehörte, auf dem Schulhof und drumherum. Bei vielen Aktionen, wie Flohmärkten und Bastelaktionen, Leckereien vom Grill oder dem Waffeleisen, aber auch mit vielen Einblicken in den Schulalltag, zum Beispiel bei Sportaktionen auf der Hülsbecker Wiese, feierte die Schule mit Schülern, Lehrern, Eltern und vielen Gästen.

Die 30 Jahre Gesamtschule in Heiligenhaus sind dabei gar nicht so selbstverständlich wie es scheinen mag (unsere Zeitung berichtete), daran erinnerte auch noch einmal Bürgermeister Michael Beck. Er erwähnte, dass es im Rat 1991 nur eine knappe Mehrheit für die Einrichtung dieser damals kritisch betrachteten Schulform in der Stadt gab. Am Samstag blickte das Stadtoberhaupt jedoch stolz auf die Entwicklung der Schule, „die nicht nur in Heiligenhaus, sondern auch in den Nachbarstädten außerordentlich gefragt ist.“ Das sehe man daran, dass regelmäßig nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden können.

„Viele Eltern entscheiden sich für die Gesamtschule, weil ihnen das längere gemeinsame Lernen ihrer Kinder wichtig ist“, weiß Beck. Er hob auch noch einmal hervor, dass der letzte Abiturjahrgang der beste in der Geschichte der Schule gewesen sei. Sein Wunsch unter anderem: „Dass die Lehrer mit Freude und Herz an ihre Aufgabe herangehen.“ Und er wiederholte einen Wunsch, der bereits zum 25. Jubiläum aufkam: „Dass die Schule zum nächsten Jubiläum einen Namen hat.“

Den offiziellen Teil der Feierstunde, die mitten auf dem Schulhof stattfand, lockerten immer wieder auch Schülerinnen und Schüler mit Darbietungen auf. Musikalisch eindrucksvoll machten das zum Beispiel die Zwillinge Katharina und Anna oder auch Jayden und Ricarda. Schulleiterin Carmen Tiemann blickte in ihrer Rede auch noch einmal auf die vielen Erfolge zurück, die die Schule vorzuweisen hat. Nicht nur auf eine erfolgreiche Schülerschaft, so schaffen 75 Prozent der Schüler die Fachoberschulreife mit Qualifikation (FOR-Q), die zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt, sondern auch auf diverse Zertifizierungen der Schule. „Das können wir feiern“, bekräftigt Tiemann.

Nachdem jedes Schuljubiläum bisher ganz besondere Mottos hatte, wie 20 Aktionen zu 20 Jahren oder 25 gute Taten zum 25. „Geburtstjahr“, ruft die Schulleiterin dieses Jubiläumsjahr zum Jahr der 30 Sponsoren aus. „Die Stadt sorgt zum Beispiel für ein neues Element in unserem Klettergarten und die Firma Fuhr hilft uns bei der Begrünung unserer Garage. „Auch das können wir feiern“, sagte sie und vergaß nicht zu erwähnen, dass weitere Sponsoren sich gerne noch melden dürfen.

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