Folkerdey-Festival: Familiär und umweltbewusst

Ratingen : Folkerdey-Festival: Familiär und umweltbewusst

Auf dem Gelände des Eisenzeitlichen Gehöfts gibt es am Wochenende auf zwei Bühnen Musik satt. Am Abend fahren Shuttle-Busse.

(RP) Zwei Bühnen, zehn Stunden Musikprogramm, zwölf Acts in der sattgrünen Natur – am 29. Juni findet das 13. Folkerdey Open-Air-Festival auf dem Gelände des Eisenzeitlichen Gehöfts im Volkardeyer Park statt.

Die große Bühne bietet abwechslungsreiche Folk- und Weltmusik: Den Anfang machen „Bonnie Fiddlers“, eine elfköpfige Formation aus jungen Talenten der Musikschule Bonn, das Folk-Pop-Quartett „Wait for June“ bedienen verschiedene Stilrichtungen mit einem guten Dutzend Instrumente, während „Two and a half Pint“ den Zuhörer in die Welt der traditionellen irischen Musik entführt.

Auch dieses Jahr sind wieder internationale Acts dabei: „Sunfire“ kommen aus den Niederlanden und liefern einen packenden, alternativen Western-Folk; „Äl Jawala“ sorgt zur Primetime mit ihrer einzigartigen Mischung aus Balkan Beats, Gibsy und Oriental Voodoo für einen tanzbaren Kulturschock, bevor als letzte Band des Abends die Ratinger Musiker von „Drowsy Maggie“ abräumen. Im Anschluss an das Musikprogramm geht es mit der legendären Session am Lagerfeuer bis in die Nacht weiter.

Die zweite, kleine Bühne wird von den Festivalbesuchern geliebt. Lauschig und auf Augenhöhe präsentieren sich dort junge Ratinger Talente, wie Nathalie Steffens und angesagte Singer-Songwriter wie Svenja Kupschus und Anton Lenger. Ab dem frühen Abend gibt es ein Wiedersehen mit Patty Gurdy, Jaimi Faulkner und dem Duo „Stereo Naked“.

Die Veranstalter legen großen Wert auf eine ausgewogene Mischung aus handgemachter Musik, einzigartigem Ambiente und einem Programm für alle Gäste, auch für die Jüngsten; speziell für Kinder wird ein Bereich mit vielen Spiel- und Bastelmöglichkeiten eingerichtet.

Organisiert wird das Festival vom Förderverein Folkerdey Ratingen und den Jugendzentren LUX und Manege in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern. So konnte durch die großartige Hilfe des Ratinger Grünflächenamtes das Gelände am Eisenzeitlichen Gehöft deutlich vergrößert werden. Unterstützt wird das Festival  wieder von den Stadtwerken Ratingen, dem Düsseldorfer Airport, sowie einigen Ratinger Handwerksbetrieben und Gastronomen.

Die Gründung des Fördervereins Folkerdey Ratingen ist die logische Konsequenz aus den vergangenen Jahren. Folkerdey ist eine gemeinsame Herzensangelegenheit von ganz unterschiedlichen Beteiligten, die diese Idee seit 13 Jahren tragen. Immer mit neuen Zielen und Akteuren und ehrenamtlichen Helfern, die sich jetzt in einem Verein zusammenfinden. Genau diese Mischung sorgt für den familiären Charme des Festivals. Mit dem rechtlichen Rahmen eines Vereins, kann die Zukunft des Festivals weiter verfestigt werden. Alle Interessierten können natürlich dem Verein beitreten und so das Festival als aktives oder passives Mitglied zukünftig unterstützen.

Seit Jahren steht Folkerdey auch für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. Es gibt ein vielfältiges vegetarisches Angebot, die Grillwurst kommt vom Biometzger, die Backwaren vom Biobäcker, andere Produkte bevorzugt aus der Region. Plastikbesteck ist tabu, dafür gibt es Fingerfood oder umweltfreundliche Schalen. In diesem Jahr werden sich die Initiative „Ratingen nachhaltig“ und der Jugendrat auf dem Gelände mit einem Stand präsentieren und über ihre Aktionen zu Umweltthemen in Ratingen informieren. Außerdem bietet das Festival beste Voraussetzungen zur Anreise mit Fahrrad, Bus und Bahn. Nach Einbruch der Dunkelheit steht ein Shuttleservice für den sicheren Heimweg bereit.

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