Hösel: Ex-Beigeordneter Traumann genießt den Ruhestand

Hösel: Ex-Beigeordneter Traumann genießt den Ruhestand

Der ehemalige Erste Beigeordnete der Stadt Ratingen, Edzard Traumann, kann endlich seinen Ruhestand richtig genießen.

Irene Schrader übernimmt am 1. Januar die Geschäftsführung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (GFFU). Dieses Amt hatte Traumann seit Juli 2014 inne. Der Präsident der GFFU Eduard H. Dörrenberg verabschiedete Edzard Traumann in einer kleinen Feierstunde und dankte ihm für seine engagierte Tätigkeit und hieß die neue Geschäftsführerin herzlich willkommen. Der Jurist Traumann war 2002 im Alter von 54 Jahren abgewählt worden.

Die GFU ist nach eigenen Angaben die führende private Institution der Wissenschaftsförderung in der Region Düsseldorf. Sie und die 23 von ihr verwalteten Stiftungen fördern zahlreiche Forschungsprojekte zum Beispiel im Bereich der Hirnforschung, Stammzellenforschung, Aidsforschung oder der Forschung für Mittel gegen Stoffwechselerkrankungen bei Kindern.

Andere Stiftungen unterstützen die Wirtschaftswissenschaften und helfen, Professuren oder Assistentenstellen zu ermöglichen. Das Haus der Universität im Herzen Düsseldorfs (Sitz der GFFU) und Schloss Mickeln als Verbindungen zur Stadt Düsseldorf und zur akademischen Welt sind auch Stiftungen unter dem Dach der GFFU. Auch viele Stipendien in den Fakultäten könnten ohne die Stiftungen nicht ermöglicht werden.

Insgesamt neun Preise werden von den Stiftungen ausgelobt; Preisträger erhalten die bis zu 10.000 Euro dotierten Preise in einem festlichen Rahmen und stärken dadurch nachweislich ihren akademischen Ruf. Durch die Niedrigzinsphase sind schwere Zeiten für die Stiftungen angebrochen, da sie oft nur mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital wirtschaften können.

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Die GFFU agiert nach eigenen Angaben durch Effizienz weiterhin erfolgreich. Einige Beispiele der GFFU Aktivitäten: Eine Arztstelle an der Adama Universität in Äthiopien durch einen Mediziner der HHU zur Forschung von HIV-Infektionen konnte für zwei Jahre finanziert werden.

Dank der Stiftung Wirtschaftswissenschaft Düsseldorf können eine Juniorprofessur und eine Assistentenstelle an der WiWi Fakultät der HHU bis mindestens 2020 gesichert werden.

Das "Haus der Universität" fungiert als "Botschaft" der Heinrich-Heine-Universität im Herzen der Stadt (Schadowplatz 14).

Umbau und Unterhalt wurden ermöglicht durch eine Stiftung bei der GFFU.

(JoPr)