Lintorf: Es muss nicht immer ein Studium sein

Lintorf: Es muss nicht immer ein Studium sein

Ein Jahr vor dem Abi: Lintorfer Gymnasiasten treffen Unternehmer - Rotarier organisieren Einblicke in die Berufswelt.

Für die rund 100 Schüler der derzeitigen Q1 (Klasse elf) des Lintorfer Gymnasiums (KGL) stehen im nächsten Jahr die Abiturprüfungen an. Viele von ihnen haben noch keine Vorstellung, was sie im Anschluss daran machen möchten. Darum gab es auch in diesem Jahr für sie wieder das informative Schüler-Unternehmer-Forum, organisiert von den Ratinger Rotariern in Kooperation mit der Firma Tünkers. "Die Schüler sollen einen breitgefächerten Einblick in die unterschiedlichsten Berufsgruppen erhalten und auf die vielfältigen beruflichen Perspektiven als Unternehmer und Arbeitgeber aufmerksam gemacht werden.

Dabei sollte auch ihr unternehmerisches Interesse geweckt werden", erklärt Andrea Engler, die seitens der Schule für das Forum verantwortlich war. In kurzen Vorträgen bekamen die Schüler unter anderem Informationen aus den Bereichen Medizin, Unternehmensberatung, Bauen und Umwelt, Versicherung, Finanzdienstleistung, Rechtswesen und Maschinenbau. Die Referenten aus ortsansässigen Unternehmen gaben Einblicke in ihr Unternehmen, informierten, welche Berufe dort ausgeübt werden können, welche Aufgaben zu erledigen, und welche Einstellungsvoraussetzungen zu erfüllen sind.

Die Zuhörer wurden darüber hinaus auch aufgerufen, sich über ihre Vorstellungen zu den einzelnen Berufen Gedanken zu machen und sich über ihre eigenen Stärken Klarheit zu verschaffen. Gespräche mit Eltern, Freunden oder auch neutralen Coaches können dabei hilfreich sein. Bei der Veranstaltung im KGL vergangene Woche hatten sie schon einmal die Möglichkeit, in den Pausen mit den jeweiligen Referenten in Kontakt zu treten und individuelle Fragen zu stellen.

  • Kleve : Schüler treffen Unternehmer

"Auch wenn mich nicht alle Berufsfelder gleich interessiert haben, fand ich es doch sehr interessant, zu hören auf welchen Wegen man zum Ziel kommen kann, mit und ohne Studium, und was später auch einmal finanziell dabei herauskommt", sagt Josephine nach den ersten Vorträgen. Sie selber ist noch unschlüssig, was sie machen möchte, war aber besonders gespannt auf die Ausführungen des Mediziners und des Anwalts.

Nach der Mittagspause konnten die Schüler dann selber in Kleingruppen à zehn Schülern aktiv werden. "Uns allen zusammen wurde zunächst das fahrerloses Transportsystem AGV der Firma Tünkers vorgestellt und erklärt. Dann ging es in die Kleingruppen und jedes Team sollte überlegen, wo und wie man dieses System noch einsetzen kann. Die Ergebnisse sollten dann am Ende des Tages allen vorgestellt werden. Die drei besten Ideen wurden prämiert", erklärt Gymnasiastin Romy.

Die Präsentation der Vorschläge ihres Teams, den AGV am Flughafen zum Transport der Gepäckstücke einzusetzen oder um in Möbelgeschäften die Einkäufe vom Lager direkt zum Auto zu bringen, überzeugte übrigens die Jury und brachte ihnen den ersten Platz ein. Jedes Teammitglied konnte sich über einen Gutschein über zwei Stunden Wasserskifahren freuen.

(mvk)