Energie: rote Laterne für den Kreis Mettmann bei der Energieversorgung neuer Wohnhäuser

Energie : Energie: rote Laterne für den Kreis Mettmann

Im Kreis Mettmann ist die Zahl der Bauten mit erneuerbaren Energien seit 2015 kontinuierlich gesunken.

(JoPr) In Nordrhein-Westfalen soll nur etwa jedes zweite der 18.371 im Jahr 2018 genehmigten Wohnhäuser überwiegend oder ausschließlich mit erneuerbaren Energien beheizt werden. Diese 8.903 Wohngebäude verwenden Biomasse, Biogas/Biomethan, Holz, Solaranlagen und/oder Wärmepumpen als primäre Heizenergie. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des diesjährigen Tages der erneuerbaren Energien mitteilt, war im vergangenen Jahr landesweit der Anteil der Bauvorhaben mit umweltschonenden Heizenergien in Gelsenkirchen am höchsten: Dort setzten Bauherren bei ihren Neubauten zu 74 Prozent auf erneuerbare Energien.

Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kreise

Siegen-Wittgenstein (72,3 Prozent) und Olpe (72,2 Prozent). Bauherren in Münster und Düsseldorf planten dagegen im Jahr 2018 mehrheitlich mit konventionellen Heizenergien: Hier waren bei rund jedem fünften

Wohnbauvorhaben (Münster: 17,8 Prozent; Düsseldorf: 22,2 Prozent) erneuerbare Energien die primäre Heizquelle.

Trauriges Schlusslicht ist der Kreis Mettmann: Hier ist die Zahl der Bauten mit erneuerbaren Energien seit 2015 kontinuierlich gesunken: lag der Anteil 2015 noch bei 35,5 Prozent, waren es 2018 nur noch 28,2 Prozent aller   390 Wohngebäude, so ITB NRW. Informationen unter www.it.nrw.

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