Ratingen : Die Wallstraße verändert ihr Gesicht

Ratingen : Die Wallstraße verändert ihr Gesicht

Es entstehen ein neuer Mehrgenerationenpark und unterirdische Parkplätze.

Die Innenstadt steckt im Wandel – und dies trifft auch auf die Wallstraße zu. Dort soll ein Mehrgenerationenpark entstehen (die RP berichtete bereits). Bürger können ihre Ideen und Vorschläge einbringen. Die Stadt lädt zu einer Planungs- und Beteiligungswerkstatt in der Stadthalle für Dienstag, 19. März, ein. Angeboten werden zwei Blöcke zu unterschiedlichen Uhrzeiten, so dass sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene teilnehmen können.

Von 12 bis 13.30 Uhr sollen hauptsächlich die Belange der Jugend zu Wort kommen. Dafür hat das Planungsbüro unter anderem bereits Kontakt zu Schulen und Kindergärten aufgenommen. Block II von 17.30 bis 19.30 Uhr soll mehr die Belange von Erwachsenen und Senioren berücksichtigen.

Beide Blöcke starten mit einem Spaziergang durch den Park, der von den Planern moderiert wird. Treffpunkt ist jeweils das Foyer der Stadthalle. Anschließend wird die Arbeit in der Stadthalle fortgesetzt, in der die Planer konkrete Vorschläge zu verschiedenen Vertiefungsbereichen innerhalb des Parks abfragen. Die Ergebnisse des Tages fließen in die weitere Planung und Realisierung des neuen Mehrgenerationenparks ein.

Die Erneuerung der Innenstadt mit Blick auf das umfassende INTEK-Konzept geht zügig weiter. Der Rat der Stadt gab grünes Licht für die Fortschreibung des aus vielen Einzelmaßnahmen bestehenden und vom Land geförderten Großprojekts.

Zwei große Schritte ist das zentrale Großprojekt „Wallhöfe“ vorangekommen. Der Rat beschloss die öffentliche Auslegung des so genannten „Vorhabenbezogenen Bebauungsplans“. Und das Parlament gab grünes Licht für den Verkauf des Hertie-Grundstücks an den Projektentwickler Tecklenburg. Dieser errichtet anstelle des ehemaligen Hertie-Hauses in aufgelockerter Form fünf Gebäude mit Einzelhandel und Wohnungen.

Zudem wird zwischen den neuen Häusern ein direkter Fußweg zwischen Busbahnhof Düsseldorfer Platz und Fußgängerzone geschaffen. Die hauseigene Tiefgarage wird verbunden mit einer weiteren, städtischen Tiefgarage südlich der Wallstraße.

Auch dafür traf der Rat eine wegweisende Entscheidung: Die Zufahrt zu den Tiefgaragen erfolgt über die Wallstraße, die Ausfahrt aber ausschließlich über den Düsseldorfer Platz, um keinen zusätzlichen Verkehr auf die Wallstraße zu ziehen.