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Der Klimaschutz in Ratingen hat einen langen Weg vor sich

Bilanz 2019 : Der Klimaschutz hat langen Weg vor sich

Das Klimaschutzmanagement stellt seinen Bericht für das vergangenen Jahr vor.

(RP) Was ist im vergangenen Jahr zum Thema Klimaschutz in Ratingen passiert? Welche Ziele und Projekte hat sich die Stadt vorgenommen und welche wurden bereits umgesetzt? Antworten darauf liefert der „Jahresbericht Klimaschutzmanagement 2019“.

Um in Ratingen den Klimaschutz weiter voranzutreiben, wurde vor zwei Jahren bei der Stadtverwaltung die Stelle Klimaschutzmanagement eingerichtet. Im Rahmen des dreijährigen Förderprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) werden die 34 Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Ratingen (IKK) nun umgesetzt. Dabei koordiniert und unterstützt Klimaschutzmanagerin Elena Plank den Prozess, welcher sich mit den Handlungsfeldern Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Klimaschutz, Energieeffizienz in Unternehmen sowie Energieversorgung und Energieverbrauch auseinandersetzt.

Nach zwei Jahren im Amt zieht die Klimaschutzmanagerin mit dem 2. Jahresbericht nun eine Zwischenbilanz. Die Übersicht der Projektphasen zeigt ein erfreuliches Bild: 11 Maßnahmen konnten im Jahr 2019 bereits vollständig abgeschlossen werden, bei weiteren 18 Maßnahmen wurde mit der Umsetzung begonnen.

Dabei wurden im vergangenen Jahr beispielsweise Beratungsaktionen für Bürger zur Energieeinsparung angeboten, eine Umsetzungsstrategie zum Elektromobilitätskonzept entwickelt und erneut verschiedene Bildungsangebote für Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen organisiert, unter anderem das „Kindermeilen“-Projekt für Schulen und Kitas sowie das „Möhrchenheft“ als nachhaltiges Hausaufgabenheft für Grundschulen.

Trotz der erfolgreichen Umsetzung in den vergangenen beiden Jahren ist der Weg zur Erreichung der Klimaziele noch lang. Die Stadt Ratingen hat sich vorgenommen, eine Minderung der CO2-Emissionen von 35 Prozent bis zum Jahr 2030 und von 75 Prozent bis 2050 im Vergleich zum Basisjahr 2015 zu erreichen.

„Obwohl in den vergangenen Monaten bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt wurden, bleibt die Aufgabe des kommunalen Klimaschutzes weiterhin eine große Herausforderung“, betont Martin Gentzsch, Stadtkämmerer und Umweltdezernent der Stadt Ratingen.

Der Jahresbericht Klimaschutzmanagement stellt den aktuellen Stand der Umsetzung der IKK-Maßnahmen dar. Der Bericht dient aber zugleich als internes Controlling-Tool, als öffentlicher Bericht und als Fördermittelnachweis für den Bund.

Interessierte Bürger können den Bericht im Ratsinformationssystem der Stadt Ratingen unter der Vorlagen-Nummer 40/2020 (ris.ratingen.de) oder auf der städtischen Klimaschutz-Webseite (www.klimaschutz-ratingen.de/klimaschutzmanagement) einsehen.