Das „TecLab Wuppertal“ ist eröffnet. Erster Workshop im „TecLab Wuppertal“ vermittelte erfolgreiche Krisenkommunikation in sozialen Medien.

Universität: Wie man einen Shitstorm im Simulator besiegt

Erster Workshop im „TecLab Wuppertal“ vermittelt Krisenkommunikation in sozialen Medien.

(RP) Soeben eröffnete das „TecLab Wuppertal“ im „Freiraum – das Innovationslabor der Bergischen Universität“ am Arrenberg. Das TecLab ist eine Initiative des Technologiezentrums Wuppertal W-tec und bietet Studierenden und Unternehmern einen Ort, um sich in einem innovativen Umfeld in digitalen Themengebieten auszuprobieren.

Von November 2018 bis Januar 2019 bietet das TecLab kostenfrei spannende Workshops und Treffen rund um das Thema Digitalisierung an. Ziel der Workshop-Reihe ist es, die Kompetenzen, die in der enormen Dynamik der Digitalisierung gefragt sind, zu fördern: Kreativität, lösungsorientiertes Denken und Software Know-how. Als Experten für die Workshops und Meetups vertraut das TecLab dabei auf die Zusammenarbeit mit innovativen Start-ups und Unternehmen aus der Region.

Einen ersten Eindruck von dem Programm des TecLabs konnten sich die Workshop-Teilnehmer des Social Media Simulators machen. Lars Niggemann | Digitale Kommunikation zeigte den Teilnehmern, wie man als Unternehmen in sozialen Medien bestmöglich auf einen „Shitstorm“ reagieren kann. Neben Studierenden und Mitarbeitern der Bergischen Universität, nahmen auch Mitarbeiter der Vorwerk und Co. KG und der Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG aus Wuppertal teil. Innerhalb des Social Media Simulators schlüpften die Teilnehmer abwechselnd in die Rolle von User und Facebook-Page Administrator.

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Dabei lernten die Teilnehmer wichtige Fähigkeiten in der Krisenkommunikation und dem Community Management innerhalb sozialer Medien. In dem Workshop profitierten beide Seiten der Teilnehmer von der Interdisziplinarität der Gruppe. Die Unternehmen konnten in einer geschützten Umgebung ausprobieren wie man mit „Trollen“ im Netz am besten umgeht. Alle Teilnehmer erfuhren hautnah, wie die Kommunikation in Social Media eine rasante Eigendynamik entwickelt und welches Anforderungsprofil Mitarbeiter in der Unternehmenskommunikation mitbringen sollten.

In den kommenden Workshops und Meetups können Studierende und andere Interessierte entdecken, welche Chancen 3D-Druck bietet oder welche Anwendungen man im Digitalen Marketing kennen sollte. Zudem können erste oder vertiefende Programmierkenntnisse gesammelt werden oder das erste eigene Internet der Dinge-Geräte selbst entworfen werden. Das Programm ist dabei bewusst breit gefächert und in den meisten Fällen für Einsteiger geeignet.

Neben dem Workshop Programm stellt das TecLab außerdem allen Interessierten, die eigene Projekte verwirklichen möchten, moderne Workstations zur Verfügung.

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