Ratingen: Conesweg: Sieben Schafe gerissen

Ratingen: Conesweg: Sieben Schafe gerissen

Entsetzen bei Wolfgang Bergermann: Sieben so genannte Kamerunschafe, die auf seiner Wiese sozusagen als natürliche Rasenmäher eingesetzt wurden, sind in der Nacht zum Freitag offenbar von freilaufenden Hunden gerissen worden.

Die Schafe gehörten einem Nachbarn, berichtete Bergermann, selbst Landwirt am Conesweg. "Ich habe in der Nacht Geräusche gehört", betonte Bergermann, "es müssen wohl zwei Hunde gewesen sein, die die Schafe gerissen haben. Ein Hund allein würde dies bestimmt nicht schaffen."

Bergermann appellierte an die Hundehalter, dafür Sorge zu tragen, dass die Tiere nachts auf keinen Fall frei herumlaufen. Den unachtsamen Hundebesitzer erwartet, wenn sein Tier beim Wildern erwischt wird, eine Anzeige vom Ordnungsamt, denn nach dem Landesjagdgesetz ist das unbeaufsichtigte Laufenlassen von Hunden eine Ordnungswidrigkeit. Der Hund muss sich, wenn er auf Waldwegen frei unterwegs ist, im unmittelbaren Einflussbereich des Besitzers befinden und auf diesen hören, so ein Jagdaufseher. Aber was passiert, wenn ein Hund zum Beispiel ein Reh erblickt hat? Der Hundebesitzer stehe auf jeden Fall in der Verantwortung, auf seinen Vierbeiner zu achten, heißt es.

Wenn ein Tier mehrfach beim Wildern erwischt wurde und sein Besitzer Verwarnungen erhalten hat, erlaubt das Landesjagdgesetz dem Jäger, den wildernden Hund abzuschießen.

(RP)