Velbert/Heiligenhaus : Der Campus feiert seine besonders talentierten Studenten

(sade) Am Campus Velbert/Heiligenhaus können in diesem Jahr zehn Studierende mit einem BO-Stipendium, in Form einer monatlichen Zuwendung von 300 Euro, gefördert werden. Je zur Hälfte werden die Stipendiengelder von der öffentlichen Hand des Deutschland-Stipendiums, sowie einer Stiftung aufgebracht.

In Heiligenhaus unterstützt die „Alice und Hans Joachim Thormählen Stiftung“ schon seit Jahren die Nachwuchstalente an der Hochschule, die sich nicht nur durch hervorragende Leistungen im Studium, sondern auch durch herausragendes ehrenamtliches Engagement oder auch die Überwindung von Hürden im Lebenslauf für das Stipendium empfehlen können. In einem persönlichen Schreiben bewerben sie sich für das Stipendium, eine Jury wählt dann förderungswürdige Kandidaten aus.

Wie für dieses Jahr etwa Stefan Börzel, der sein Studium möglichst digital gestaltet und im letzten Jahr Vater einer Tochter geworden ist: Dank der Unterstützung konnte er nicht nur sein technisches Equipment aufrüsten. „Als Vater einer kleinen Tochter greift mir das Stipendium gut unter die Arme.“

Lukas Buntrock sucht neben seinem Studium im vierten Semester den Ausgleich im Sport. „Das ist wichtig, wenn man viel am Schreibtisch sitzt.“ Das sehen auch Floorball-Spieler Sven Wallner und Markus Dannehl so. Letzterer konnte sich dank des Zuschusses ein Fahrrad zulegen, mit dem er zur Uni und dem Betrieb fährt und bereits 1000 Kilometer Strecke gemacht hat.

Midras Lappe leitet neben dem Studium eine Pfadfindergruppe und Julian Odelga hat nicht nur im letzten Jahr ein Auslandsjahr in Argentinien verbracht, sondern unterstützt heute auch andere, mit diesem Plan. Eric Wolf unterstützt in Kaarst den Flüchtlingsverein und konnte sich dank der Unterstützung auf die Produktentwicklung in seinem Betrieb konzentrieren. Weitere Stipendiaten sind Mahmoud Wassim Deirieh, Michael Edelmann und Joelina Gerards.

Für die Stifterin Alice Thormählen, die bei der Stipendiatenfeier gestern von Stiftungsvorstand Karl-Kristian Woelm vertreten wurde, sei es wichtig, die positiven Seiten am Menschen bereits in der Jugend zu wecken. „Deshalb ist es uns ein persönliches Anliegen, die junge Generation zu fördern. Hierbei denken wir besonders an die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die bereit sind, in Eigeninitiative an sich zu arbeiten. An alle die, die den festen Willen haben, etwas im Leben zu erreichen und etwas aus sich zu machen“, so die Gründerin bei der Stiftungsgründung 2008.

„Bis heute ist ihr die Förderung der Jugend eine Herzensangelegenheit“, betont Woelm und kündigt an: „Wir freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.“

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