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Bilanz: Mediziner ist stolz auf sein Johanniter-Team.

Ratinger Ehrenamt : Arzt ist nun Ortsbeauftragter der Johanniter

Marcel Raußmüller ist für die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Helfer verantwortlich. „Dass ich nun offiziell zum Ortsbeauftragten ernannt wurde, ist eine schöne Anerkennung, die mich motiviert, die Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen“, sagt er.

(RP/kle)) Es ist eine lange Tradition: Die Johanniter sind seit mehr als 60 Jahren in Ratingen tätig. Sie bieten dort den Hausnotruf und Erste-Hilfe-Kurse an, übernehmen Blut- und Organtransporte und sind im Rettungsdienst eingebunden. Sie spielen also im Gesundheitswesen ein wichtige Rolle.

Es gibt außerdem ein aktives Ehrenamt, das von Marcel Raußmüller geleitet wird. Er wurde nun zum Ortsbeauftragten für Ratingen ernannt. Dies teilten die Johanniter jetzt in einem Schreiben mit.

Als Ortbeauftragter ist Raußmüller unter anderem zuständig für die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, Materialwartung, Planung der Sanitätsdienste und Verschiedenes mehr. „Ich habe in den vergangenen Jahren immer mehr Verantwortung im Ratinger Ortsverband übernommen. Das Team ist in der Zeit gewachsen, und wir konnten uns immer häufiger in den Sanitätsdiensten für die Sicherheit der Ratinger bei verschiedenen Veranstaltungen einsetzen“, berichtet Marcel Raußmüller. „Dass ich nun offiziell zum Ortsbeauftragten ernannt wurde, ist eine schöne Anerkennung, die mich motiviert, die Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen.“

Zum Hintergrund: Raußmüller ist mit den Johannitern groß geworden. Seine Stationen: Er hat im Jahr 2009 in der Johanniter-Jugend angefangen, ist im Jahr 2012 mit 16 Jahren auch in der Helferschaft aktiv geworden und hat dafür die Ausbildung zum Sanitätshelfer gemacht. Im Jahr 2017 wurde er Leiter des Sanitätsdienstes Ratingen und vor gut einem Jahr dann Standortleiter Ratingen. Währenddessen hat er ein Medizinstudium absolviert, und nun tritt er zum 1. Januar 2021 eine Stelle als Arzt am Evangelischen Krankenhaus Mettmann an.

„Ich freue mich sehr, dass ich beruflich in der Region bleiben und so in meiner Freizeit den Ausbau des Ehrenamts in Ratingen, der mir in den vergangenen Jahren sehr am Herzen lag, fortführen kann.“ Dabei sieht er die positive Entwicklung des Ortsverbands als Teamleistung: „Ich bin sehr stolz auf mein Team, das hervorragend mitzieht und großen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung des Ortsverbands hat.“