Niederberg Berufskolleg feiert Jubiläum

Niederberg · Die Anfänge des „BKN“ reichen 150 Jahre zurück. Damals finanzierten Geschäftsleute die damals so genannte Gewerblich-Technische Schule. Festakt zum Jubiläum ist am 15. Juni.

Letzte Vorbereitungen vor dem Jubiläum laufen.

Letzte Vorbereitungen vor dem Jubiläum laufen.

Foto: RP/BKN/Bauer

(RP) „BKN“: Die Kürzel des Berufskollegs Niederberg sind schon deutlich zu erkennen. Rechtzeitig zum großen Festakt am 15. Juni soll die mit Acrylfarben bemalte Großleinwand fertigstellt und im Schulfoyer zu sehen sein. 150 Jahre BkN wird darauf stehen, umrahmt von vielen weiteren Motiven, die die insgesamt 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Kreativworkshops mit ihrer Schule in der Langenberger Straße 120 assoziieren. Aus dem Nachbarraum ertönt Musik, und im Flur riecht es verführerisch nach warmen Köstlichkeiten. In der Metallwerkstatt im Untergeschoss wird gelötet und geschweißt.

„Der 150. Geburtstag unseres Berufskollegs soll auch ein Fest für unsere Schülerinnen und Schüler sein. Diese Projektwoche ist unser Geschenk an sie. Und vielleicht entdeckt der ein oder andere dabei noch ein verstecktes Talent oder Interesse oder entwickelt gar eine Idee für ein neues Hobby abseits von von TikTok und Co.“, erläutert Frank Flanze, Schulleiter des BkN, die Idee hinter den insgesamt 80 angebotenen Projekten, unter ihnen Seminare zu Selbstorganisation und richtigem Umgang mit Geld, Yogaworkshops, ein ADAC Verkehrsprojekt inklusive Überschlagssimulator, Koch-, Mal-, Chor- und Theaterworkshops.

Im Hintergrund laufen derweil die letzten Vorbereitungen für den großen Festakt am 15 .Juni, zu dem etwa 200 Gäste erwartet werden. „Die Anfänge unserer Schule reichen ins Jahr 1873 zurück. Als kleine zunächst Gewerblich-Technische Schule wurde sie von Firmeninhabern vor Ort initiiert und finanziert. Zweimal pro Woche von 18 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr erhielten die Auszubildenden Berufsschulunterricht. Heute, 150 Jahre später, sind wir die größte Schule in der Schlüsselregion mit 1800 Schülerinnen und Schülern und über 80 Lehrkräften und haben als langjährige Europaschule lebendige Schulpartnerschaften und betriebliche Kooperationen in zahlreichen europäischen Ländern aufgebaut“, erläutert der stellvertretende Schulleiter Christian Hoppe und lobt das finanzielle Engagement des Kreises Mettmann, das die Einführung von Smartboards, flächendeckendem WLAN und neuen iPads für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler ermöglicht hat.

(RP)