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Ratingen : Bauern mit Getreideernte zufrieden

Ratingen : Bauern mit Getreideernte zufrieden

Trotz Trockenheit und Hitze gibt es gute Erträge. Aber regional unterschiedlich.

(RP) Die Getreideernte im Rheinland ist eingefahren. „Wir sind trotz Trockenheit im Juni mit einem blauen Auge davongekommen. Die schlimmsten Befürchtungen sind nicht eingetreten“, zieht Martin Dahlmann, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Mettmann, Bilanz. Die Statistiker des Landesbetriebes Information und Technik NRW errechneten zusammen mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen einen durchschnittlichen Ertrag von etwa 7,7 Tonnen pro Hektar bei guter Qualität. Regional gab es allerdings deutliche Unterschiede.

Auf sandigen Böden wie am Niederrhein oder in sehr trockenen Regenschattengebieten wie der Voreifel, hat die Hitze niedrigere Erträge bewirkt. Die Gerstenernte zeichnet sich durch gute Erträge (oft 8 bis 10 t/ha) aus, beim Weizen streuten die Erträge – je nach Anbauregion – stärker (6-13 t/ha).

„Es gab wenige Niederschläge im Frühjahr, im Mai war es relativ kalt und teils nass. „Hingegen waren die Pflanzen im Juni und Juli einer extremen Hitze mit deutlichen Niederschlagsdefiziten ausgesetzt“, so der Vorsitzende. Trotz des Wasserdefizites und der Hitze konnten die Bauern eine überraschend gute Ernte einfahren.

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„Die Getreideernte setzte in den meisten Anbaugebieten – im Vergleich zu Normaljahren – 10 bis 14 Tage früher ein“, so Dahlmann.  „Die Erntebedingungen  waren sehr gut. Es gab nur wenige und kurze  witterungsbedingte Unterbrechungen der Getreideernte“, zieht der Vorsitzende eine zufriedene Bilanz.