Bau des Familienzentrums Oberilp verzögert sich

Heiligenhaus : Verzögerungen beim Bau des Familienzentrums Oberilp

(sade) Die Baumaßnahmen in der ehemaligen Oberilper Grundschule, die derzeit zum Stadtteil- und Familienzentrum ausgebaut wird, können in diesem Jahr nicht mehr abgeschlossen werden. Im Frühjahr war man unerwartet auf Probleme mit der Entwässerung gestoßen, in deren Rahmen man die Böden hatte aufreißen müssen.

„Wir haben auf dieser Baustelle fast jeden Tag mit irgendwelchen Überraschungen zu tun“, hatte Gabriele Jäger, Leiterin des städtischen Immobilienservice, im Mai gegenüber unserer Zeitung erklärt. Sie teilte im Immobilienausschuss nun mit, dass die Stadt beim Bundesbauministerium als Fördermittelgeber, einen Antrag auf Verlängerung des Förderzeitraums eingereicht habe. Von dort habe man auch bereits erste Signale zu einer möglichen Zustimmung erhalten, doch vor Dezember rechne man nicht mit einer offiziellen Antwort.

Hintergrund: Der Bund unterstützt die Sanierung des Gebäudes mit drei Millionen Euro. Verbunden ist die finanzielle Förderung aber mit eng gefassten Bedingungen, wie zum Beispiel der Fertigstellung bis zum Ende dieses Jahres. Ansonsten droht der Stadt die Gefahr, die eingeplanten Fördergelder nicht zu erhalten.

Jäger schätzt, dass der Innenausbau des grundsanierten Gebäudes im Februar fertig gestellt werden kann, „Für den Außenbereich brauchen wir aber noch Zeit.“ Mit einem Einzug des Kindergartens „Unter‘m Himmelszelt“ sei im April zu rechnen.

Das Bauprojekt ist seit Beginn mit Verzögerungen verbunden. Im Jahre 2016 bewarb sich die Stadt Heiligenhaus im Eiltempo mit dem Millionen-Projekt beim Bund. Heiligenhaus erhielt den Zuschlag, das Berliner OK zum Baustart jedoch ließ auf sich warten.

Im Jahr 2018 erfolgte dann der erste Spatenstich. Einziehen werden in das umgebaute Gebäude auch das Stadtteilbüro, sowie das Gesundheitsamt.