1. NRW
  2. Städte
  3. Ratingen

Auszeichnung: Viel Lob fürs Ehrenamt.

Ratinger Ehrenamt : Heimatpreis für Ratinger Tafel und Integrationsrat

Eine Jury unter Vorsitz des Beigeordneten Harald Filip hatte den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr jeweils zur Hälfte dem Integrationsrat und der Ratinger Tafel zuerkannt.

(RP/kle) In der konstituierenden Sitzung des Integrationsrates der Stadt Ratingen hat Bürgermeister Klaus Pesch dem bisherigen und der neuen Vorsitzenden den vom Land Nordrhein-Westfalen ausgelobten Heimatpreis verliehen. Eine Jury unter Vorsitz des Beigeordneten Harald Filip hatte den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr jeweils zur Hälfte dem Integrationsrat und der Ratinger Tafel zuerkannt.

Die Tafel wird den Heimatpreis in knapp zwei Wochen bei der Schlüsselübergabe zu ihrem neuen Domizil am Stadionring erhalten. Ein großer feierlicher Rahmen ist wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Bürgermeister Klaus Pesch dankte den Mitgliedern des Integrationsrates für ihr ehrenamtliches Engagement. Der Integrationsrat setze sich seit fast 40 Jahren dafür ein, dass Ratinger mit Migrationshintergrund mit ihren Anliegen gehört werden. Das gute Miteinander, das in Ratingen gelebt werde, mache unsere Stadt zu einer bunten, vielfältigen Heimat, in der sich Menschen ganz gleich welcher Herkunft zu Hause fühlen und füreinander einstehen. Der Integrationsrat leiste dafür einen wichtigen Beitrag.

Vor der Preisübergabe hatte sich der am 13. September neu gewählte Integrationsrat konstituiert und einen neuen Vorstand gewählt. Das Gremium wird nun von einem Frauentrio geführt. Zur Vorsitzenden wurde Hannelore Becker gewählt, zur 1. stellvertretenden Vorsitzenden Rana Alwattar, zur 2. stellvertretenden Vorsitzenden Sherin Mustafa.