Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt: Aus Pollern werden Fahrradständer

Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt: Aus Pollern werden Fahrradständer

Lange nichts mehr von Poller-Problemen in der Innenstadt gehört! Nun meldet sich die CDU-Fraktion zu Wort und regt neue Poller-Lösungen für die Altstadt an. Das lässt aufhorchen. "Poller, die auch zum Abschließen von Fahrrädern möglich sind, wären für die Ratinger Altstadt als Ersatz für die alten Betonpoller sehr sinnvoll", findet Ewald Vielhaus, CDU-Fraktionsvorsitzender.

Deshalb fordert die CDU-Fraktion die Stadtverwaltung auf, Vorschläge für passende Poller und die entsprechenden Kosten vorzustellen.

Die Christdemokraten bevorzugen eine schlanke Variante, die wie eine vergrößerte Nähnadel aussieht. Schließlich befinden sich in der Altstadt noch Betonpoller aus der Zeit um das Jahr 1970. "Sie sind mit einer Höhe von rund 30 bis 40 Zentimetern so niedrig, dass sie von Autofahrern aus direkter Nähe nicht gesehen werden können", ergänzt Gerold Fahr, CDU-Fraktionsvize. Deshalb würden sie auch häufig umgefahren.

Auch Passanten seien schon darüber gestolpert. Dabei entstehen Schäden für die Stadt, den Kfz-Halter und Passanten. "Nach unseren Beobachtungen werden mindestens ein bis zwei Mal im Monat Poller vom städtischen Bauhof wieder eingesetzt", ergänzt Fahr. Auch die Kosten für diese Wiedereinsetzungen der Poller soll die Stadtverwaltung einmal vorstellen.

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"Die Höhe der Poller liegt heute bei rund 80 Zentimetern. Wenn auch Fahrräder sicher und bedarfsgerecht dezentral auf Bürgersteigen längs des Bürgersteiges abgestellt werden könnten, wäre das für die Altstadt doch wirklich ein Gewinn", meint Vielhaus.

Tatsache ist: In der Innenstadt mangelt es deutlich an Abstellmöglichkeiten für Räder. Und die alten Poller sind einfach nur hässlich.

norbert.kleeberg@rheinische -post.de

(RP)