1. NRW
  2. Städte
  3. Ratingen

Anfrage: Wie sieht es mit der digitalen Zukunft aus?

Ratingen : FDP fordert digitalen Hausmeister an Schulen

In einem aktuellen Schreiben betont Dr. Markus Sondermann, der Fraktionsvorsitzende, dass man seit Jahren einen digitalen Hausmeister fordert, der die digitalen Geräte installiert und bei Bedarf diese auch warten kann.

Die FDP-Fraktion will mit Blick auf die digitale Entwicklung an Schulen den Druck auf die Verwaltung noch einmal erhöhen. In einem aktuellen Schreiben betont Dr. Markus Sondermann, der Fraktionsvorsitzende, dass man seit Jahren einen digitalen Hausmeister fordert, der die digitalen Geräte installiert und bei Bedarf diese auch warten kann.

Nun gibt es einen umfangreichen Fragenkatalog der Liberalen an die Stadt. Unter anderem mit diesen Fragestellungen: Welche Pläne hat die Stadt, um Lehrkräfte bei der Installation und Wartung der digitalen Technik in den Schulen zu unterstützen? Welche Ausbildung haben sie? Gibt es einen Masterplan „Digitale Schulen“? Wenn ja: Wie lauten die definierten Ziele, Inhalte und Zeitpläne? Wenn nein: Warum nicht? Bis wann wird die Verwaltung einen solchen aufstellen?

Erster Beigeordneter und Schuldezernent Rolf Steuwe verlässt die Verwaltung im Frühjahr (die RP berichtete bereits). Die Liberalen fragen: Wer im Verwaltungsvorstand ist für dieses Thema dann verantwortlich? Sofern ein neuer Mitarbeiter dafür zuständig sein wird: Wie wird sichergestellt, dass durch die Einarbeitungszeit nicht wertvolle Zeit verloren geht? „Wir sind uns alle einig, dass dieses für unsere Stadt wichtige Thema nun zügig gelöst werden muss“, betonte Sondermann.

Nach dem Weggang von Oliver Flohr fehlt im Verwaltungsvorstand ein Dezernent für Digitales. Die Grünen wollen dieses wichtige Ressort mit einem eigenen Kandidaten besetzen. Nach RP-Informationen ist man aber noch nicht zu einer Lösung gekommen. 

Im vergangenen Wahlkampf hatte das Thema „Digitale Ausstattung an Schulen“ eine sehr große Rolle gespielt. Jugendrat und auch Vertreter von Schulen hatten unlängst betont, dass bei weitem noch nicht alles reibungslos funktioniere. Es gebe weiterhin sehr viel zu tun.