Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt: Alte Feuerwache wird zum Treff der Generationen

Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt : Alte Feuerwache wird zum Treff der Generationen

Es tut sich eine Menge in der City: Es gibt Planungen zuhauf und die Vision, dass mehr Wohnungen für alle Generationen entstehen.

Die findigen Städteplaner haben längst einen Lieblingsbegriff auserkoren: Mehrgenerationen-Wohnen. Diese sperrige Umschreibung pappt wie eine hartnäckige Heftklammer an Projekten, die vor allem für die Innenstadt vorgesehen sind. Die Grundidee gibt es schon seit vielen Jahren: Es geht um das altersübergreifende Miteinander, das mit Hilfe innovativer Wohnformen umgesetzt werden soll.

Zu den wichtigsten Projekten dieser Art gehört das Gelände der Alten Feuerwache, das innenstadtnah liegt und sich für Mehrgenerationen-Wohnen geradezu anbietet. Der Weg bis zum fertigen Projekt ist noch weit, doch die Zielrichtung ist mittlerweile konkret vorgegeben. Nun hat sich der Bezirksausschuss Mitte mit den aktuellen Planungen beschäftigt und entschieden, dass die Gruppe "Wohnen Innovativ in Ratingen" das Wohnprojekt planerisch fortführt.

Das Team habe mit seinem Konzept überzeugt und erfülle die Vorgaben des Rates: Demnach sollen Gebäude, in denen Fernwärme genutzt wird, für verschiedene Generationen und Bevölkerungsgruppen angeboten werden. Zudem wird es eine Tiefgarage geben. Außerdem könnte der neue Mehrgenerationentreff für den in die Jahre gekommenen Seniorentreff an der Minoritenstraße in das Projekt integriert werden - sicherlich eine sehr gute Idee.

Das Gelände gehört der Stadt. Wie es mit dem Kaufpreis aussieht, ist noch offen. Jochen Kral, der Technische Beigeordnete, kündigte an, dass man an einer Vorlage arbeiten werde, die alle wirtschaftlichen Aspekte bei diesem Projekt beinhaltet. Das Ergebnis soll nicht-öffentlich beraten werden.

Insgesamt benötige man für die Planungen noch viel Zeit. Eine zentrale Frage: Wie sieht die Bebauung an dieser attraktiven Stelle aus? Die Antwort darauf wird nicht einfach sein, denn die prägnante Örtlichkeit an der Lintorfer Straße ist städteplanerisch sicherlich eine große Herausforderung.

norbert.kleeberg@rheinische-post.de

(RP)