Ratingen : Jugenkulturjahr: Zuhause einen Kurzfilm drehen

Zahlreiche Veranstaltungen waren geplant. Nun müssen sich die Organisatoren etwas einfallen lassen. Es gibt Projekte, die man zuhause realisieren kann. Das Team ist sehr kreativ und lobt immer wieder Wettbewerbe aus.

Die Corona-Krise kann die Kreativität nicht bremsen: Das engagierte Team des Jugendkulturjahres ruft gemeinsam mit dem „Ratinale“-Team des Jugendzentrums Lux einen weiteren Wettbewerb aus, bei dem Kinder und Jugendliche von zuhause aus teilnehmen können.

Wer mitmachen möchte, soll mit seinem Smartphone oder einer Kamera zuhause einen Kurzfilm drehen, der maximal 120 Sekunden lang ist. Das Thema kann dabei frei gewählt werden.

Aus allen Einsendungen wird anschließend im „Lux“ ein gemeinsamer „Kettenfilm“ erstellt. Daher wird die Anfangs- und die Endeinstellung der Filme vorgegeben. Die Filme sollen im Querformat gedreht werden und können bis zum 4. Mai per Mail an ratinale@jkj2020.de eingereicht werden, notfalls mit einem Downloadlink.

Jeder einzelne Film kann an dem diesjährigen Kurzfilmfestival „Ratinale“ teilnehmen und ist damit im Rennen um die ausgelobten Preisgelder des Festivals.

Auf der Webseite www.jkj2020.de sind alle Teilnahmebedingungen detailliert aufgelistet, und außerdem gibt es dort auch Tipps zu kostenlosen Schnittprogrammen für das Smartphone oder den Computer.

Ebenfalls findet man auf der Webseite Informationen zur laufenden HipHop-Challenge und den drei Kunstwettbewerben, an denen man von zuhause aus teilnehmen kann.

Vor der Corona-Krise waren viele Veranstaltungen geplant worden. Und das Jugendkulturjahr 2020 hat viele junge Menschen in der Stadt mobilisiert. Zahlreiche Projekte wurden bis Dezember des vergangenen Jahres angemeldet – so viele, dass der ursprüngliche Kostenrahmen von 250.000 Euro deutlich gesprengt wurde.

Um die jugendliche Kreativität nirgends ausbremsen zu müssen, hatte der Rat das Budget kurzerhand auf 305.000 Euro erhöht. Um die Projekte gut abzuwickeln, wurde mehr Personal eingeplant. Nun muss man sehen, ob es in diesem Jahr überhaupt noch Veranstaltungen geben wird. Das Organisationsteam lässt sich jedenfalls immer etwas Neues einzufallen, um die Lücken im Terminkalender zu kompensieren.