AfD Ratingen kritisiert Ablehnung einer Spende

Politik : AfD Ratingen kritisiert Ablehnung einer Spende

Spendensammlung des Ratinger Prinzenpaares fürs Frauenhaus.

(JoPr) Die Ratinger AfD beklagt, dass eine angebotene Spende zugunsten des Frauenhauses nicht angenommen worden sei. Bernd Ulrich, Sprecher des AfD-Stadtverbandes Ratingen, bezieht sich auf einen Artikel über den Erfolg der Spendensammlung des Ratinger Karnevalsprinzenpaares zugunsten des Frauenhauses. Ulrich: „Die Summe von 5.555,55 Euro hätte noch um 250 Euro höher ausfallen können. Allerdings hatte die Geschäftsführung der SKFM meine per Banküberweisung getätigte Spende nicht akzeptiert.“ Auch der Hinweis, dass es sich um eine Spende aus seinem Privatvermögen handele, sei auf taube Ohren gestoßen: „Der Vorgang sei abgeschlossen, so hieß es lapidar.“ Dies sei umso bedauerlicher, so Ulrich weiter, „als ich in meiner Eigenschaft als Sprecher des Stadtverbandes ausdrücklich für den Spendenaufruf des Ratinger Prinzenpaares zugunsten der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihrer Kinder geworben habe“.

Das Prinzenpaar Thomas Woywod und Traudel Liptow war wie berichtet zur Scheckübergabe zum Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer Mettmann gekommen. SKFM-Geschäftsführerin Lilo Löffler und Eva-Maria Düring als Leiterin des Frauen- und Kinderhauses freuten sich über 5555,55 Euro. „Wir sind so glücklich, dass wir dank der vielen Spender solch einen Betrag überreichen dürfen“, meinte das Prinzenpaar.

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