Adventskonzert in Homberg

Adventskonzert in Homberg: Wo die Ökumene eine gute Tradition ist

Die Ökumene gehört seit fast einem halben Jahrhundert zu Homberg. In diesem Jahr fand das 44. Ökumenische Adventskonzert des katholischen Kirchenchores St. Jacobus d.Ä. und des evangelischen Christuschores in der Dorfkirche statt.

Unterstützt wurden beide Chöre durch den Chor Taktvoll unter Chordirektorin Maria Platis. Zum Auftakt sang die ökumenische Gemeinde das Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Nach einer Begrüßung durch Meinhard Trennhaus boten die beiden Kirchenchöre unter der Leitung von Pia-Lucia Heuberger in einem ersten Abschnitt adventliche Lieder dar, darunter „Ave Maria zart“ und „Weil Gott in tiefster Nacht erschienen“, was die romanische Dorfkirche mit weihnachtlicher Stimmung erfüllte. Als nächstes brachten der ökumenische Flötenkreis die Werke „Joseph, lieber Joseph mein“ und das traditionelle „In dulci jubilo“ zu Gehör. Anschließend erklangen die schönen Stimmen des Chores Taktvoll von der Orgelempore mit Liedern wie „Mater dei“ und „Advent der Christenheit“, gefolgt von einer weiteren Holzblasgruppe, dem Trio Holz in Tona(k)tion, mit filigranen Sätzen von Georg Philipp Telemann.

Der nächste Programmpunkt war der Auftritt des evangelischen Posaunenchores unter Dieter Vogelbusch mit „Coro Festivo“ und „Hymne“, wobei der Leiter des Holzblastrios, Dr. Kellner, die gewaltige Baßtuba spielte. Da er auch bei den Chorblöcken am Keyboard im Altarraum saß, war er der meistbeschäftigte Mann des Abends.

  • Handball : Die Neuen sind Glücksgriffe für Lintorf

Eine adventliche Lesung durch Pfarrer Michael Füsgen stellte die Veranstaltung in einen besinnlichen, jahreszeitlichen Rahmen. Zum Kanon der Chöre und der Gemeinde von „Mache dich auf und werde Licht“ passte im zweiten Block des Chorgesanges gut das Lied „Hört die Engelsboten singen“. Weitere Stücke waren „Geboren ist das Kind zur Nacht“, „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und – gewissermaßen als Botschaft an die Welt – das Lied „Lobt Gott mit Schall“. Als Abschluß des Konzertes erklang feierlich das von allen Akteuren und der Gemeinde gemeinsam gesungene und gespielte „Tochter Zion freue dich“.

Natürlich gehört es ebenfalls zur ökumenischen Tradition Hombergs, daß sich die Akteure nach dem schönen Konzert zu einer gemeinsamen Feier zusammensetzten, denn aus den anfänglich noch zaghaften ökumenischen Schritten beider Gemeinden ist längst eine herzliche Freundschaft geworden, die aus dem Leben der Homberger Gemeinden nicht mehr wegzudenken ist.

Mehr von RP ONLINE