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Ratingen: 180.000 Euro für neue Blumenwiesen

Ratingen : 180.000 Euro für neue Blumenwiesen

Auf einer Gesamtfläche von 57.300 Quadratmetern werden artenreiche Flächen entstehen.

Bunte Farben und blühende Landschaften sind wahre Lichtblicke – besonders in diesen Zeiten. „Wir freuen uns, dass der Stadtrat elf Pilotflächen zur Umwandlung in naturnahe und insektenfreundliche öffentliche Flächen beschlossen hat“, erklärt Stefan Heins, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender.

In allen Ratinger Stadtteilen werden auf einer Gesamtfläche von 57.300 Quadratmetern artenreiche Blumenwiesen entstehen, die selten gemäht werden müssen. Außerdem werden individuelle Maßnahmen bis hin zu einem Bachlauf (Ost) oder einer Obstbaumallee (Tiefenbroich) umgesetzt.

Häufig werden Obstgehölze angepflanzt, Insektenhotels aufgestellt oder heimische Blühsträucher angepflanzt. Auf den größeren Flächen können auch Bänke, Balancierholzstämme oder ein kleiner Naturlehrpfad errichtet werden.

„Alle Maßnahmen sind konkret von der Verwaltung und einem Planungsbüro geplant worden“, meint CDU-Ratsmitglied Klaus Weber. „Sie werden ab dem Jahr 2020 und in den nächsten Jahren umgesetzt.“ Die Kosten sind stattlich: 180.000 Euro, Folgekosten rund 35.000 Euro pro Jahr.

Die RP fasst die Standorte der Blumenwiesen zusammen. Mitte: Grünanlage am Kornsturm, Rote- Funken-Platz 1, Wallstraße. Ost: Grünzugverbindung zwischen Hugo-Schlimm-Straße und Balcke-Dürr-Allee. Süd: Grünzugverbindung An der Lilie bis Kleingärten Fliednerstraße. Tiefenbroich: Entlang Kleingartenanlage An der Anger. Ratingen West: Naherholungspark Volkardey, Nähe Seeufersiedlung, Grünzugverbindung zwischen Kaiserswerther Straße und Berliner Straße. Lintorf: östlich am Friedhof, Kullbecksweg. Hösel: am Sportplatz Neuhaus. Eggerscheidt: Spielplatz nahe Seniorenheim Am Gardumshof. Breitscheid: Mintarder Weg, nahe dem Schulzentrum. Homberg: Grünzug Steinhauser Straße.

Das Pilotprojekt, so das Amt für Kommunale Dienste, soll durch rege Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden, denn zum einen wird sich durch die naturnahe Pflege auch das Stadtbild an den entsprechenden Stellen verändern. Das muss erklärt werden. Zum anderen will die Stadt auch mit gutem Beispiel vorangehen und Bürgern gute Anregungen für deren Gärten geben.