Radevormwald: Zuhause bei Freunden in Radevormwald

Radevormwald : Zuhause bei Freunden in Radevormwald

Ein Wochenende voller Unternehmungen und einen kulturellen Austausch erlebten 25 Franzosen aus Châteaubriant, die anlässlich des Erwachsenenaustauschs zwischen den Partnerstädten Radevormwald und Châteaubriant über die Pfingsttage in Radevormwald zu Gast waren. Organisiert hatte den Austausch wie jedes Jahr Helga Hensberg. "Dieser Austausch findet nun seit 1987 statt, und der Kern der Personen, die teilnehmen, ist geblieben", erzählte sie. So sei zwischen den Deutschen und Franzosen eine enge Freundschaft entstanden und auch die Kommunikation untereinander sei längst kein Problem mehr: "Man versteht sich fast immer einwandfrei, und wenn es doch einmal mit den Sprachen nicht klappt, kann man auf die nonverbale Kommunikation zurückgreifen", sagte Hensberg.

Das umfangreiche Programm hatte am Freitag mit einem Ausflug nach Köln begonnen, wo man nach einer Schifffahrt auf dem Rhein ein typisches Kölner Mittagsessen zu sich genommen hatte. Den Samstagmorgen konnten die Radevormwalder nutzen, um ihren Gästen den neuen Marktplatz zu präsentieren. "Der neue Marktplatz gefällt uns sehr gut", sagten Albert Guitton und Victor Macé. Monique Bigot, die stellvertretende Bürgermeisterin von Châteaubriant, die wie jedes Jahr mitgereist war, berichtete von einigen Veränderungen in der Heimat: "Wir haben auch unseren ,Place de la Motte' neu restauriert, den wir nun mit vielen Bäumen grüner gestaltet haben", erzählte sie. Am Samstag trafen sich alle mittags zur Abfahrt nach Marienheide, um dort das Drehorgelmuseum zu besichtigen. Danach gab es eine Fahrt durch das Oberbergische mit anschließendem Grillnachmittag im Lokal "Bergische Schweiz". Am späten Nachmittag stand eine Fahrt mit der Dampflokomotive "Bergischer Löwe" auf dem Plan. "Das Programm gefällt mir wirklich sehr gut und alles ist toll organisiert", sagte Albert Guitton, "ich nehme nun schon das siebte oder achte Mal an dem Austausch teil und würde immer wieder mitmachen." Sonntag stand die Besichtigung des Jübergturmes im Sauerlandpark, des Felsenmeeres und eine Fahrt zum Aussichtsrestaurant "Danzturm" in Iserlohn. Dort konnten die Franzosen und ihre Gastfamilien den Abend bei Live-Musik und Tanz ausklingen lassen, bevor es am Montag wieder nach Hause ging. "Der Abschied ist immer sehr schwer", sagte Helga Hensberg, "Tränen bleiben dabei nicht aus. Aber man freut sich umso mehr auf das Wiedersehen."

FRAGE DES TAGES

(RP/ac)
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