Radevormwald: Zeichen setzen gegen wachsenden Antisemitismus

Radevormwald: Zeichen setzen gegen wachsenden Antisemitismus

Die Reformierte Kirchengemeinde setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus, heißt es in einer Mitteilung von Pfarrer Dieter Jeschke. Nachdem immer wieder davon berichtet wurde, dass in Deutschland der Antisemitismus wächst, besuchte der Männerkreis der Gemeinde die Synagoge in Wuppertal-Barmen. Auch der dortige Leiter berichtete, dass sich in Wuppertal kaum noch Juden mit ihrer traditionellen Kopfbedeckung, der Kippa, in der Öffentlichkeit zeigen würden - aus Sorge vor antisemitischen Übergriffen.

Die Reformierte Kirchengemeinde setzt nun ein Zeichen der Verbundenheit zum jüdischen Glauben. Pastor Jeschke berichtet, dass bei ihren Abendmahlsfeiern Wein aus dem Heiligen Land genutzt wird. Den Wein erhält sie von der jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal. Das Abendmahl ist für alle christlichen Kirchen wichtiger Bestandteil der Gottesdienste.

(wos)