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Zahl der Straftaten ist in Radevormwald rückläufig

Kriminalstatistik 2019 : Zahl der Straftaten ist in Radevormwald rückläufig

Radevormwald liegt im Trend des Oberbergischen Kreises. Denn in der Stadt auf der Höhe war die Zahl der Straftaten im vorigen Jahr erneut rückläufig.

Das wurde bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2019 in Gummersbach deutlich. So wurden im Vorjahr in Radevormwald 696 Straftaten begangen – ein Rückgang um 185, denn 2018 waren es noch 881 Delikte gewesen.

Deutliche Rückgänge gab es etwa bei den Fällen der Gewaltkriminalität. 27 Fälle waren es im Vorjahr (2018: 46). Auch die Fälle schwerer Körperverletzung im öffentlichen Raum nahmen ab –  von 15 in 2018 auf sechs im vergangenen Jahr. Mit einem Minus von 26 Prozent steht Radevormwald auch bei den Fällen von Straßenkriminalität sehr gut da. 219 Fälle in 2018 standen 161 im Vorjahr gegenüber. Ebenfalls weniger wurde die Zahl der Fälle von Sachbeschädigung: Sie sank von 132 auf 101.

Wo es hingegen mehr wurde, und auch das entspricht dem Trend im Kreis, waren die Fälle von Einbrüchen in Wohnungen, Häuser und Geschäftsräume: 16 Mal wurde in 2018 in Privateigentum eingebroche, dem standen im Vorjahr 22 Fälle gegenüber. Noch deutlich war der Zuwachs bei Fällen von Einbrüchen in Geschäftsräume: 2018 waren es nur drei solcher Einbrüche, im vergangenen Jahr waren es hingegen zehn.

Insgesamt sei das Ergebnis der Statistik jedoch sehr zufriedenstellend, betonte Landrat Jochen Hagt. „Oberberg ist nach wie vor sehr sicher“, sagte der Landrat.