Radevormwald: "Wuppertrail" hat noch sehr viel vor

Radevormwald: "Wuppertrail" hat noch sehr viel vor

Die Verantwortlichen beim Verein Wuppertrail sind zufrieden: "Wir hatten in der vergangenen Saison 3700 Fahrgäste, das war das bislang beste Ergebnis in der mit dieser Saison zehnjährigen Draisinen-Geschichte", sagt der Vorsitzende Armin Barg.

Dieses Ergebnis wolle man wieder erreichen, wenn nicht gar übertreffen. Man blickt also auf jeden Fall nach vorne.

"Unsere regulären Fahrtage sind in der Saison von Mittwoch bis Sonntag. Montag und Dienstag waren immer für Sonderfahrten reserviert", sagt Barg. Hier konnten etwa größere Gruppen die Draisinen etwa für einen Betriebsausflug mieten. Diese beiden Tage wolle man künftig ausweiten und noch mehr beleben.

Zuvor jedoch stehen noch die Abschlussarbeiten der Leader-Förderung an. Im Rahmen der Förderung der Leader-Region Bergisches Wasserland ist Wuppertrail der erste geförderte Verein gewesen. "Unser Projekt ist der behindertengerechte Umbau der Strecke und der Draisinen. Im vergangenen Jahr haben wir bereits die beiden umgebauten Draisinen eingeweiht", sagt Barg. Nun stehe noch der barrierefreie Umbau der Bahnsteige Beyenburg und Wilhelmsthal an. "Das muss bis Ende Juni beendet sein, aber wir sind wunderbar dabei und alles läuft", sagt Barg.

Wenn das Thema Barrierefreiheit abgeschlossen ist, geht der Blick weiter nach vorne. "Wir werden uns dann Gedanken darüber machen, ob und wie wir die Strecke von Wilhelmsthal, wo derzeit Endstation ist, weiter bis zum Wupper-Staudamm führen können", sagt Barg.

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Auch die Zusammenarbeit mit Drittvereinen stehe auf der Agenda. "So sind wir etwa in intensiven Gesprächen mit dem Drachenbootverein. Wir wollen etwa Komplettpakete auch für größere Gruppen anbieten", sagt der Wuppertrail-Vorsitzende. Angedacht wäre hierbei etwa die Aufteilung einer großen Gruppe in zwei kleinere - eine fährt mit den Draisinen, die andere paddelt währenddessen auf der Wupper im Drachenboot. "Bislang ist das noch am Personalmangel gescheitert, wir sind aber dran", sagt Barg. Und auch über eine Kooperation mit dem Wülfingmuseum in Dahlerau wird zurzeit nachgedacht.

Zudem wolle man auch kulinarische Angebote entlang an der Strecke schaffen. Denn wer schon einmal die etwa achteinhalb Kilometer lange Strecke zwischen Wuppertal-Beyenburg und Radevormwald-Wilhelmsthal mit der Draisine gefahren ist, der weiß, dass eine Stärkung nach halber Strecke nicht unbedingt verkehrt ist.

Schließlich muss man ja auch wieder zurück...

(wow)