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Radevormwald: Wupperaner wollen weiter mitreden

Radevormwald : Wupperaner wollen weiter mitreden

Die Reaktionen auf die Vorstellung des Handlungskonzepts (InHK) durch Amtsleiter Burkhard Klein waren deutlich. Die Bewohner der Wupperorte wollen weiterhin in die Planung und Umsetzung der zukunftsweisenden Maßnahmen einbezogen werden.

"Jetzt, wo das Konzept so weit fortgeschritten ist und erste Förderanträge zeitnah gestellt werden, ist meine Frage, wie wir uns weiter einbringen können und wie ich als Bürger helfen kann, die Projekte zu einem Erfolg zu machen", sagte Hans-Peter Schimmelpfennig. Burkhard Klein schätzt das große Engagement der Bewohner. "Bei der konkreten Konzeption des InHK können die Bürger uns nicht helfen, aber wir werden Hilfe brauchen, wenn es um die Umsetzung geht. Ohne ehrenamtliche Helfer werden wir nicht weit kommen."

Bürgermeister Johannes Mans will die Kräfte bündeln. "Wir werden ihre Unterstützung bis 2022 und darüber hinaus brauchen." Dr. Wolfgang Lohmann interessiert sich für die Standortfrage der Begegnungsstätte, die an der Wupper für die Aufwertung der sozialen Infrastruktur entstehen soll. "Wie werden die Bürger in den Prozess einbezogen?", wollte er wissen. "Das InHK wird fortgeschrieben. Das ist ein laufender Prozess, bei dem die Bürger immer wieder einbezogen werden", sagte Klein. Außerdem bestehe die Möglichkeit. auf der Website www.inhk-wupperorte.de Stellung zu beziehen und seine Meinung abzugeben.

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Gila Hüssing, Vorsitzende des Dahlerauer TV (DTV), befürchtet, dass Maßnahmen des InHK in Konflikt mit dem DTV-Leader-Projekt in Obergrunewald geraten. "Wir werden die Planungen des Leader-Projekts berücksichtigen und keine Doppelangebote schaffen oder beantragen", versicherte Mans.

Wichtiges Thema ist weiterhin die Schließung der Sparkassen-Zweigstelle Dahlerau. Obwohl es nicht unmittelbar dazu gehört, machten die Bürger ihrem Unmut deutlich. "Wir brauchen mehr Transparenz über Gründe, Ablauf und Ersatzangebote", forderte Günter Schmale.

(trei)