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Wie die Sana-Klinik in Radevormwald Patientensicherheit gewährleistet

Klinik in Radevormwald : Wie Patientensicherheit gewährleistet wird

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie legen die Mitarbeiter des Sana Krankenhauses großen Wert auf dieses Thema. Bereits vorher habe man in der Klinik dieses Thema im Fokus gehabt, erklärt der Ärztliche Direktor.

Wenn es um die Aspekte der Patientensicherheit geht, dann sind Kliniken wie das Sana Krankenhaus Radevormwald gut aufgestellt. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass neue Regeln die bestehenden Sicherheitskonzepte ergänzt haben. „Um unsere Patientinnen und Patienten zu schützen, wird nur jeweils einem Angehörigen der Zutritt ins Haus und ins Patientenzimmer gestattet“, erklärt der Ärztlicher Direktor Dr. Reinhold Hikl. „Aber mit täglichen Besuchsmöglichkeiten bieten wir schon mehr an als andere Häuser in der Region.“

Gründliches Waschen und Desinfizieren der Hände sei für das Krankenhauspersonal bereits vor der Corona-Pandemie selbstverständlich gewesen. Es gebe regelmäßige Schulungen, erklärt Hygienefachkraft Thomas Wylezych. „Die Bedingungen für das Silberzertifikat der ‚Aktion Saubere Hände‘ erfüllen wir seit mehreren Jahren und werden dahingehend auch wiederkehrend überprüft.“

Eine der augenscheinlich simpelsten Maßnahmen zur Sicherheit sind Patientenarmbänder (Foto: Sana). „Diese helfen dem Krankenhauspersonal, Verwechslungen auch dann zu vermeiden, wenn der Patient oder die Patientin gerade selbst nicht sprachfähig ist“, erklärt Pflegedirektorin Roswitha Gross. Außerdem wird vor jeder Operation anhand von Checklisten und im direkten Gespräch mehrfach sowohl durch das Pflegepersonal wie auch durch Ärzte abgeklärt, dass es sich um die richtige Person handelt, das richtige zu operierende Körperteil markiert und in den Akten korrekt vermerkt ist. Diese und andere Maßnahmen werden in externen Risikoaudits überprüft und immer wieder angepasst. „Alle diese Maßnahmen sind keine Besonderheit des Sana Krankenhauses Radevormwald, sondern Standard in allen Sana-Kliniken“, sagt Geschäftsführer Bernd Siegmund. „Aber wichtig ist, dass wir sie haben und damit auch trotz der immer noch anhaltenden Corona-Situation alles für eine größtmögliche Patientensicherheit tun. Der Betrieb läuft derzeit in allen Fachbereichen wieder normal, wenngleich wir jederzeit auch auf eine neue Corona-Welle vorbereitet sind.“ Auch dann aber sei die Gefahr, sich anzustecken, gering. Die Infektionsbereiche seien strikt von anderen Abteilungen getrennt, eine Durchmischung des Personals wird verhindert.

(s-g)