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Werbegemeinschaft Radevormwald bietet Liste zu Lieferdiensten an

Einzelhandel in Radevormwald : Wer hat noch geöffnet – wer kann liefern?

Die Werbegemeinschaft in Radevormwald hat eine detaillierte Liste erstellt, die Kunden auf einen Blick darüber informiert, wie man auch in Zeiten des Coronavirus den Einzelhandel unterstützen kann.

Die Radevormwalder Werbegemeinschaft „Rade lebt“ bietet allen Kunden, die in den Zeiten der Corona-Krise auch weiterhin den örtlichen Einzelhandel unterstützen möchten, nun eine informative Liste aller Betriebe, die einen Lieferservice anbieten. „Ich bin als Vorsitzender der Werbegemeinschaft am Samstagnachmittag von Auto Schmale bis Feinkost Engstfeld durch die Stadt spaziert und habe mir die Aushänge an den Unternehmen notiert“, berichtet Optiker Marcus Strunk. Nun liegt eine Liste vor, auf der die Kunden auf einen Blick sehen können, welche Geschäfte noch geöffnet sind, zu welchen Zeiten, welche Läden auf Lieferdienste umgestellt haben und wie diese zu erreichen sind. Die Liste soll unter anderem auf der Facebook-Seite der Werbegemeinschaft und auf der Internetseite www.rade-lebt.de veröffentlicht werden.

Strunk weist darauf hin, dass alle Betriebe, die bei dieser Auflistung vergessen wurden oder einen Fehler entdecken, ihre Daten an die Wirtschaftsförderung per E-Mail an ueberall@wfg-radevormwald.de senden können.

Zu den Geschäften, die inzwischen ebenfalls schließen mussten, gehören die Friseursalons. Wie die Kreishandwerkerschaft mitteilt, müssen sich leider manche Betriebe dieser Branche derzeit viel Kritik von Kunden anhören. Daher appelliert der Obermeister der Friseurinnung Bergisches Land, Thomas Stangier, für die Lage der Friseurinnen und Friseure Verständnis zu zeigen. „Wir möchten wirklich gerne unseren Kunden helfen, sie beraten und ihnen zur Seite stehen. Das ist schließlich unsere Berufung. Die Situation ist nicht leicht, aber Kunden, die uns regelrecht drohen und uns Rufschädigung ankündigen, verschlimmern die angespannte Lage“, berichtet der Obermeister.

Bei Verstößen gegen die landesweiten Corona-Regeln werden Strafen von bis zu 5000 Euro erhoben. Im Wiederholungsfall werden sogar bis zu 25.000 Euro fällig. Mit mobilen Friseurtätigkeiten machen sich die Kunden und auch die Friseure strafbar. Und letztendlich habe die Gesundheit aller Beteiligten in der aktuellen Lage Vorrang.