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Weniger Arbeitslose, viele freie Stellen in Radevormwald

Arbeitsmarkt in Radevormwald : Weniger Arbeitslose, viele freie Stellen

Die Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach, die auch für Radevormwald zuständig ist, meldet für Juli 802 Erwerbslose in der Bergstadt, im Juni waren es 813.

Nachdem die Zahl der Arbeitslosen in Radevormwald im Juni deutlich gestiegen war, sind die Zahlen im Juli wieder fast auf den Stand von Mai zurückgegangen. Die Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach, die auch für den Oberbergischen Kreis und damit auch für Radevormwald zuständig ist, meldet für den ablaufenden Monat 802 Erwerbslose in der Bergstadt, im Juni waren es 813 gewesen. Vergleicht man die aktuelle Juli-Zahl mit der des Vorjahres, so zeigt sich allerdings eine deutliche Erhöhung: Im Juli 2020 waren in Radevormwald 913 Menschen erwerbslos gemeldet. Im Oberbergischen Kreis waren im Juni 8270 Menschen ohne Arbeitsstelle gemeldet, im Juli ist der Wert um sieben Fälle angestiegen.

Die Zahl der freien Arbeitsstellen ist im Juli deutlich angestiegen. Hatte es im Juni bereits ein Plus von 10,3 Prozent auf die Zahl von 236 Stellen gegeben, hat der Wert nun einen Sprung um 30,5 Prozent auf 257 gemacht. Dieser Trend zeigt sich im ganzen Oberbergischen Kreis, derzeit sind dort 2693 Stellen unbesetzt, ein Anstieg von 65,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

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Im gesamten Bezirk der Agentur, zu dem auch noch der Rheinisch-Bergische Kreis und Leverkusen gehören, ist die Arbeitslosigkeit im Juli leicht angestiegen, wie Nicole Jordy, die Vorsitzende der Geschäftsführung, erklärt. Vor allem die Zahl der Langzeitarbeitslosen sei gewachsen.

Im Bereich der Kurzarbeit gibt es einen Rückgang. Nach aktuellem Datenstand für Juni sind im Agenturbezirk insgesamt 37 Anzeigen auf Kurzarbeit (alle Anspruchsgrundlagen) für etwa 125 Personen eingegangen, das sind 53 Anzeigen weniger als im Monat zuvor.

(s-g)