Kommentar: Wechsel schwer zu verkraften

Kommentar: Wechsel schwer zu verkraften

Zuerst gab es im Frühjahr Gerüchte um allgemeine Probleme bei der Sparkasse, vor allem als die Schließung dreier Filiale mitgeteilt wurde. Im Mai gab es dann die Bekanntgabe positiver Zahlen, verbunden mit der Stärkung der Position im Markt in beiden Kommunen. Jetzt sind es zwei Personalien, die das Haus innerhalb weniger Tage verkraften muss.

Vorstand und Politik müssen in schwieriger Lage für die Bankenlandschaft wieder einmal Optimismus ausstrahlen und neue Nachrichten positiv verkaufen. Bei der Besetzung beider Posten muss es darum gehen, Kontinuität anzustreben, um das von allen erklärte Ziel, die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten, auch zu schaffen. Der Druck auf alle Beteiligten der Sparkasse wird nicht kleiner. Andererseits: Auf den positiven wirtschaftlichen Ergebnissen müsste die Sparkasse in beiden Kommunen aufbauen können.

wolfgang.scholl@bergische-morgenpost.de

(RP)