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Wahlen zum Seniorenbeirat in Radevormwald stehen bevor

Politik in Radevormwald : Unterlagen für Wahl zum Seniorenbeirat gehen raus

Rund 6000 Personen sind aufgerufen, am 8. November ihre Vertreter zu wählen. Die Abstimmung findet per Brief statt. Wahlberechtigt sind alle Bürger ab dem 60. Lebensjahr, die länger als drei Monate in der Stadt wohnen.

Alle Senioren in Radevormwald sind am Sonntag, 8. November, aufgerufen, ihre Stimme für den neuen Seniorenbeirat abzugeben. Wahlberechtigt sind alle Einwohner, die am Wahltag 60 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in Radevormwald ihre Wohnung – bei mehreren Wohnungen den Hauptwohnsitz – haben. Die Zahl der Wahlberechtigten, für die beides gilt, liegt laut dem aktuellen Vorsitzenden des Beirates, Wolf-Rainer Winterhagen, bei etwa 6000 Frauen und Männern.

Die Unterlagen für die Wahl werden in diesen Tagen verschickt. Gewählt wird ausschließlich per Brief – dies hat aber nichts mit der aktuellen Corona-Pandemie zu tun, sondern ist bei den Wahlen zum Seniorenbeirat grundsätzlich üblich.

Die ausgefüllten Wahlunterlagen können im Rathaus, Hohenfuhrstraße 13, oder in der Stadtbücherei im Bürgerhaus am Schlossmacherplatz abgegeben oder per Post versandkostenfrei geschickt werden. Für die Bewohner der Seniorenheime und des betreuten Wohnens werden in den jeweiligen Räumlichkeiten bis zum 6. November Wahlurnen aufgestellt.

Der Beirat besteht aus elf gewählten Mitgliedern, hinzu kommen Vertreter der Ratsfraktionen. Das Gremium vertritt die Interessen der älteren Einwohner der Stadt, kann auf Probleme der Senioren hinweisen und für die politischen Gremien Stellungnahmen und Anträge vorbereiten. Der Seniorenbeirat in Radevormwald ist zudem aktiv bei der Organisation von Veranstaltungen. So fand im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit den Seniorenbeiräten anderer Städte der Region in Radevormwald der Bergische Seniorentag statt, bei dem unter anderem der SPD-Politiker Franz Müntefering zu Gast war.

Eine regelmäßige Veranstaltung, die ebenfalls vom Radevormwalder Seniorenbeirat organisiert wird, ist das Seniorenkino im „Corso“-Kino. Wie Wolf-Rainer Winterhagen allerdings mitteilt, wird diese Veranstaltungsreihe in den nächsten Monaten nicht stattfinden. Die Resonanz sei wegen der Corona-Pandemie zuletzt deutlich geringer gewesen – Senioren gelten bekanntlich als eine Gruppe, die durch das Virus besonders gefährdet ist. Winterhagen hofft, dass nach dem Abklingen der Pandemie die Kinovorführungen wieder starten können.