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Radevormwald: Vorschläge für Wupperorte kommen am Montag

Radevormwald : Vorschläge für Wupperorte kommen am Montag

Der kommende Montag, 18. September, dürfte für viele Bewohner der Wupperorte ein wichtiges Datum sein. Um 18 Uhr werden Vertreter der Stadt um Bürgermeister Johannes Mans und Burkhard Klein vom Bauverwaltungsamt sowie Beate Fiedler vom Oberbergischen Kreis zu einer weiteren Bürgerversammlung in die Wupperortschaften kommen. In der Aula des Grundschulstandortes Wupper werden sie vortragen, was die Stadt plant, in den Förderanträgen an die öffentliche Hand zu formulieren.

In den vergangenen Monaten hatten die Stadt und der Kreis zahlreiche Daten über die Wupperorte zusammengetragen und dabei festgestellt, dass es in den Wupperorten eine soziale Schieflage gibt. Beim Auftakttreffen im Wülfingmuseum hatten Vertreter der alten Landesregierung und Landrat Jochen Hagt signalisiert, dass sie die Stadt bei ihren Bemühungen massiv unterstützen wollen. Anschließend gab es eine größere Umfrage, an der sich mehr als 340 Wupperaner beteiligten, und mehrere Workshops als Ideensammlung.

Die Ergebnisse dieser Vorarbeiten sollen am kommenden Montag erstmals vorgestellt werden. Die Politiker der Stadt erhalten ihre Informationen am kommenden Mittwoch, 20. September, in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (17 Uhr, Haus Burgstraße).

"Wir werden am Montag unter anderem darstellen, dass wir eine Begegnungsstätte in den Wupperorten einrichten wollen", sagt Burkhard Klein. In der Sitzung soll deshalb auch noch einmal darüber gesprochen werden, was der Treff leisten soll und an welcher Stelle er am besten angesiedelt wird. Außerdem soll es eine Vorstellung möglicher Konzepte geben. Diese Arbeit wird später in einen Förderantrag münden. Ziel von Stadt und Kreis ist es, auch Fördermittel der Europäischen Union zur Förderung ländlicher Bereiche zu akquirieren.

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"Wir laden deshalb alle Wupperaner ein, am kommenden Montag zu uns zu kommen und vielleicht auch weitere Ideen einzubringen", sagt Burkhard Klein. Er weist auch darauf hin, dass eine Begegnungsstätte sehr stark vom ehrenamtlichen Engagement leben wird. "Wir glauben nach unseren jetzigen Erfahrungen, dass die Wupperaner dieses Engagement aufbringen wollen und werden", sagt der Bauverwaltungsamtsleiter. Er glaubt, dass in den Wupperortschaften in den kommenden fünf Jahren sehr viel bewegt und auch verbessert werden kann.

Mo. 18. September, 18 Uhr, Bürgerversammlung, Aula der GGS; Auf der Brede 33; Mi. 20. September, 17 Uhr, Ausschuss Stadtentwicklung, städtisches Haus, Burgstraße 8.

(wos)