Radevormwald: Vorschläge für weitere ÖPNV-Verbesserungen

Radevormwald : Vorschläge für weitere ÖPNV-Verbesserungen

Felix Staratschek, der für die AL im Verkehrsausschuss sitzt und sich intensiv mit dem Öffentlichen Personennahverkehr beschäftigt, unterbreitet einen Vorschlag, wie der Verlust der Linie 659 von Herkingrade nach Lennep für die Busfahrer aus Dahlhausen abgemildert werden könnte. Durch den Wegfall der Linie 659 wird auch Wuppertal-Frielinghausen vom ÖPNV abgehängt. "Nach meinem Kenntnisstand ist die Linie 669 auch schwach ausgelastet. Ich schlage vor, die 669 von Lennep über Hackenberg, Tierheim, Frielinghausen, Hardtbacher Höhe, Dahlhausen (Hardtstraße West), Grünental nach Beyenburg zu führen.

Dieser Weg erschließe Frielinghausen und streife den Westrand von Dahlhausen. Mit der Haltestelle in Dahlhausen hätten die Wupperorte wieder eine Verbindung nach Lennep. Für die Dahlhausener sei diese Haltstelle attraktiv. Auch von Vogelsmühle gebe es einen Weg zu der Haltestelle. Die Stadtwerke Remscheid könnten durch einige Schlenker der Linie 669 das Fahrgastpotenzial von Dahlhausen und Frielingsdorf erschließen und die Strecke wirtschaftlicher machen.

Auch für die Teststrecke der Linie 626 machte Felix Staratschek weitere Vorschläge. Zu bedenken sei, dass die Busse, die von Önkfeld kommend nach Wuppertal fahren, den Schröderweg nicht bedienen. Hierzu müsse es eine oder mehrere Haltestellen auf der Keilbecker Straße geben. Der Sachkundige Bürger fordert auch, während der Geschäftszeiten den Fußweg von Vogelsmühle zum Wuppermarkt wieder freizugeben. Das hatte Wuppermarkt-Investor Andreas Caduff zuletzt erneut abgelehnt.

Auch für die Einbindung der Linie 339 von Schlagbaum in Richtung Schwelm sieht Staratschek Möglichkeiten, die Strecke attraktiver zu entwickeln. Von dort sollte die Linie 339 über Spreel, Vorm Baum, Remlingrade, Sondern, Fuhr, Önkfeld zurück nach Rade fahren. Die Linie 339 habe zwischen Rade und Schlagbaum keinen Binnenverkehr. Es gebe so die Möglichkeit, einige Dörfer an die Stadtmitte anzubinden. Durch die Kreisfahrt würden mehr Dörfer erschlossen, was zu mehr Fahrgästen führen könnte.

Die Linie 339 könnte auch als Rader Wanderbus vermarktet werden - mit gekennzeichneten Wanderwegen nach Rade oder zur Linie 626 in Beyenburg und den Wupperorten. Denkbar wäre ein Landwehr-Wanderweg von Schlagbaum über die Ennepetalsperre nach Rade und in die andere Richtung nach Remlingrade und Beyenburg. Oder ein Weg von Hardt (B 483) über Oberönkfeld und "Im Hagen", Leimholer Mühle nach Bergerhof.

(wos)
Mehr von RP ONLINE