Einzelhändler, Werbegemeinschaft, Citymanagement und Wirtschaftsförderung aus Radevormwald Lichterzauber und Adventskalender

Radevormwald · Die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt auf der Höhe wird am Donnerstag, 25. November, eröffnet. Die Aktion der Einzelhändler startet dann am 1. Dezember.

 Das Programm für den Lichterzauber und den Adventskalender steht.

Das Programm für den Lichterzauber und den Adventskalender steht.

Foto: Jürgen Moll

Die Vorfreude auf Weihnachten wächst und damit die Vorfreude auf die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt. Am Donnerstag, 25. November, wird Bürgermeister Johannes Mans um 17 Uhr auf den großen Buzzer auf dem Vorplatz an der Sparkasse drücken und die Weihnachtsbeleuchtung damit anschalten. In diesem Moment werden die Lichter an den Laternen, über den Einkaufsstraßen und am Marktplatz angehen und die Stadt in den Lichterglanz hüllen, den die Rader aus den vergangenen Jahren kennen.

Um das Anschalten der Weihnachtsbeleuchtung zu zelebrieren, wird zeitgleich der Radevormwalder Lichterzauber eröffnet. Die Aktion, an der sich die Einzelhändler, die Werbegemeinschaft „Rade lebt“, das Citymanagement und die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung beteiligen, ist mit verlängerten Öffnungszeiten bis 21 Uhr verbunden. Zu diesem Anlass wird der Vorplatz der Sparkasse erleuchtet sein, es gibt Glühwein aus der Vinothek „Korkenzieher“ und Gebäck aus dem Tortenatelier. „Wir werden den Vorplatz zum Auftakt der Veranstaltung festlich beleuchten und die Menschen dann mit Hilfe von Nessi in die Innenstadt locken, denn die Weihnachtsbeleuchtung ist dort besonders schön“, sagt Dorothea Stabolewski, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen.

An diesem Donnerstag werden die Geschäfte in der Innenstadt bis 21 Uhr geöffnet haben und Aktionen und Angebote für alle Kunden bereithalten. Geplant ist außerdem, dass die Geschäfte mit Kerzen und Lichtern in Szene gesetzt werden. „Wir wollen, dass die Stadt erleuchtet ist“, sagt Einzelhändler Armin Werker. Konditormeister Stefano Gallus wird in seinem Tortenatelier an der Kaiserstraße nicht nur Lebkuchensterne für Kinder anbieten, sondern auch Herzhaftes servieren. „Das machen wir normalerweise nicht, aber an diesem Abend wird es ein Kürbis-Chilli geben“, sagt Gallus.

Die Einzelhändler freuen sich auf den Lichterzauber, mit dem sie „Danke“ sagen wollen. „Aufgrund der Corona-Pandemie musste noch kein Geschäft in Radevormwald schließen. Die Einzelhändler sind dankbar für die Unterstützung ihrer Kunden in dieser Zeit“, sagt Wirtschaftsförderin Marie Steinhauer. Sie hat die Idee des Lichterzaubers gemeinsam mit den Unternehmern und der Werbegemeinschaft „Rade lebt“ in einem Ideenworkshop entwickelt. Katja Schöpfl aus dem Unverpackt-Laden weist darauf hin, dass die Aktionen nicht nur in den Geschäften und Restaurants in der unmittelbaren Einkaufszone angeboten werden, sondern auch im weiteren Verlauf der Kaiserstraße sowie in der Blumenstraße. Genauso wie die Weihnachtsbeleuchtung geht auch der Radevormwalder Lichterzauber über den Marktplatz hinaus. „Wir freuen uns auf diesen Tag“, sagt sie. Die Eröffnung des Lichterzaubers wird von einer beleuchteten Stelzen-Läuferin begleitet, die ebenfalls den Weg vom Vorplatz der Sparkasse in die Innenstadt ebnen wird. Ab 19.30 Uhr verwandelt sie sich dann in eine Feuerkünstlerin. Die Feuershow wird auf dem Marktplatz stattfinden. Zu den Aktionen des Lichterzaubers gehört zudem der Neye-Express, der am Schlossmacherplatz fahren und von der Volksbank Oberberg gesponsert wird. Musikalisch wird der Tag von der Musikschule und dem Feuerwehrorchester auf dem Marktplatz unterstützt.

Die Einzelhändler loben die schnelle Umsetzung des Lichterzaubers, denn die Idee ist erst vor drei Wochen entstanden. „Es herrscht Aufbruchstimmung, und es passiert etwas in der Stadt“, sagt Armin Werker.

Das gilt auch für den Adventskalender, der ebenfalls durch die Akteure des Radevormwalder Lichterzaubers organisiert wird. Die 24 Türchen sind fast vollständig vergeben. Geschäfte, Banken und Restaurants sind Pate eines Türchens geworden und werden vom 1. bis 24. Dezember Aktionen für ihre Kunden anbieten. Die Kalender-Türchen werden gut sichtbar an ihren Standorten hängen und das Weihnachtsgeschäft hoffentlich ankurbeln. In den Wupperorten hat sich leider kein Pate für ein Türchen gefunden. „Wir haben alle Händler und Cafés angeschrieben, und die Türchen waren sehr schnell vergeben. Die Idee ist bei allen gut angekommen“, sagt Marie Steinhauer.

Welche Aktionen sich hinter den Adventstürchen konkret verstecken, werden die Einzelhändler der Bergstadt im Vorfeld noch kommunizieren. Citymanager Alexander Bethke ist gespannt auf die Ideen der Teilnehmer. „Die letzten beiden Türchen werden wir sicherlich in dieser Woche vergeben“, sagt er.

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