Radevormwald: Verwaltung ist auf die Herausforderung vorbereitet

Radevormwald : Verwaltung ist auf die Herausforderung vorbereitet

Vor der gestrigen Verkündung der Entscheidung hatten die beiden Fraktionsvorsitzenden Christian Viebach (CDU) und Dietmar Stark (SPD) auch mit Bürgermeister Dr. Josef Korsten als Chef der Verwaltung gesprochen. "Ich unterstütze diese Entscheidung der beiden Fraktionen", sagt Korsten.

Schon vor zwei Jahren habe er für diese Schulform geworben, da habe sich bis jetzt nichts geändert. "Diese Schule ist die ideale Ergänzung zum Theodor-Heuss-Gymnasium", sagte der Bürgermeister. Ein Gymnasium sieht der Bürgermeister weiter als wichtigen Standortfaktor der Attraktivität auch für die Wirtschaft einer Stadt an. Es sei wichtig, dass Schüler nach der zehnten Klasse am Ort in die Oberstufe wechseln könnten, um das Abitur abzulegen. Dieses würde durch das Nebeneinander von Sekundarschule und Gymnasium gewährleistet. Beim ersten Konzept war auch festgelegt worden, dass beide Schulen von der Stufe fünf an eng zusammenarbeiten und auch eine Durchlässigkeit garantieren.

Er erklärte aber auch, dass er die Fraktionen in die Pflicht nehme, die Verwaltung und die Schulen bei der Überzeugungsarbeit bei den Eltern zu unterstützen. Ein Vorteil sei, dass jetzt auch Eltern um Marco Gecks und Sylvia Ressel mit eingebunden werden, die sich erst kurz vor der letzten Entscheidung formiert hatten, "und damit damals leider zu spät", sagt Korsten. "Ich sehe die größte Herausforderung darin, dass die Eltern der Grundschüler überzeugt werden", wiederholte Korsten. Benötigt werden 75 Schüler, 2014 waren nur 62 angemeldet worden.

Für die Verwaltung sieht er keine Probleme, weil auf Unterlagen des ersten Versuchs zurückgegriffen werden kann. Die Verwaltung braucht die formellen Beschlüsse der Politik und kann dann anfangen, das Schulkonzept zu aktualisieren. "Die Schulaufsicht hat ihm ja bereits zugestimmt", sagt Korsten. Die Verwaltung wird demnächst mit der Geschwister-Scholl-Schule und der Realschule Kontakt aufnehmen und über ein neues, aktualisiertes Raumkonzept sprechen. Auch der Werbeflyer könne von der Verwaltung in großen Teilen übernommen werden", sagt Korsten.

(wos)
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