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Radevormwald: Veränderungen bei Aldi Nord am Wuppermarkt?

Radevormwald : Veränderungen bei Aldi Nord am Wuppermarkt?

Die Zukunft der Wupperortschaften und damit auch des Wuppermarktes waren am Donnerstag eines der Themen der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Demografie.

Angesprochen wurde von Rolf Schäfer, Sachkundiger Bürger der CDU, der Verbleib des Filialisten Aldi. Über den war in den vergangenen Jahren mehrfach spekuliert worden.

Schäfer berichtete von einem Gespräch mit einem hochrangigen Vertreter der Aldi-Immobiliengesellschaft. Dieser habe ihm gesagt, Aldi würde spätestens zum 30. Juni kommenden Jahres schließen. In der vergangenen Woche hatte Andreas Caduff, der Eigentümer des Wuppermarktes berichtet, dass Aldi den Mietvertrag über die Ladenfläche in Vogelsmühle verlängert habe.

Angesprochen auf die Information von Rolf Schäfer, sagte der Wuppermarkt-Investor gestern, dass er diese Information nicht habe. Der Mietvertrag mit Aldi Nord laufe über das genannte Datum hinaus. Aus dem Hause Aldi Nord war dazu gestern keine Information zu erhalten.

Beate Fiedler vom Oberbergischen Kreis berichtete den Ausschussmitgliedern, dass die Datenanalyse für die Wupperortschaften mit etwa 3250 Einwohnern ergeben habe, dass es dort Defizite gebe, die zum Beispiel die Zahl der älteren Langzeitarbeitslosen betreffe, aber auch die der Arbeitslosen im Alter von bis zu 25 Jahren. Die Mobilitätsproblematik ergebe sich auch durch die topografische Lage. Viele Bürger der auf dem Berg gelegenen Ortschaften Keilbeck und Herkingrade (Kinder und Jugendliche, aber auch Ältere ab 65 Jahre) könnten am Individualverkehr nicht teilnehmen.

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Eine drohende künftige Mangelversorgung werde von den Bürgern der Wupperorte als schon real vorhanden angesehen.

Weiterer Punkt, den auch schon die erste Bürgerversammlung hervorgebracht habe, sei das Fehlen einer Begegnungsstätte. Diese Themen werden auch beim Workshop am kommenden Freitag, 29. Juni, in der Grundschule Brede angesprochen. Bürgermeister Johannes Mans forderte, dass "bei allen Aktionen ein Stück Optimismus mitschwingt" Burkhard Klein, Leiter der Bauverwaltung, findet es sehr erfreulich, dass sich bereits 30 Wupperaner für den Workshop angemeldet hätten.

Informationen gibt es bei Burkhard Klein unter Tel. 02195 606205.

(wos)