Radevormwald: Überquerung Ülfestraße wird nicht entfernt

Radevormwald : Überquerung Ülfestraße wird nicht entfernt

Die neue Überquerung an der Sparkasse ist vorbildlich, einige Meter weiter haben Bürger Probleme.

Immer wieder bekommt der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Wolf-Rainer Winterhagen, E-Mails oder Post. Inhalt: Kritik und Beschwerden über die Überquerungshilfe an der Kaiserstraße/Ecke Ülfestraße. Vor allem ältere und körperlich eingeschränkte Menschen klagen über die erhöhte Lage der Überquerungshilfe. "Das ist für viele ein großes Hindernis", sagt Winterhagen. Ziel des Beirates war es eigentlich, mit der Stadt eine Lösung zu erarbeiten, bis 2015 ein Kreisel an dieser Stelle gebaut werden soll. "Eigentlich hatten wir gedacht, dass die Überquerungshilfe weggenommen werden kann, ähnlich wie bei der Überquerung vor der Sparkasse, die vor Jahren wegen der Kirmes entfernt wurde", sagt Winterhagen. Das müsse doch auch für etwas mehr als ein Jahr wegen der Sicherheit der Bürger möglich sein.

Ist es aber nicht, erfuhren die Mitglieder des Seniorenbeirates. Jochen Knorz, Leiter des Fachbereichs Soziales und Ordnung, und Jürgen Manderla, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, berichteten, dass die Überquerung an der Kaiserstraße/Ecke Ülfestraße auf den Asphalt aufgeklebt sei und nicht problemlos abgebaut werden könnte. "Beide haben uns versichert, so lange zu warten, bis der Kreisel kommt. Die Überquerungshilfe an der Sparkasse sei schwer demoliert worden und habe deshalb entfernt werden müssen", sagte die stellvertretende Vorsitzende des Beirates, Renate Greif. Ein Abbau funktioniere nur, wenn man die Überquerung aufschneide und das sei einfach zu teuer.

"Deshalb müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen, werden für diesen Bereich aber auf jeden Fall eine Informationsveranstaltung durchführen", kündigte Renate Greif an. Der Seniorenbeirat möchte vor allem die Menschen an der Ülfestraße und an der Wiesenstraße in den Seniorenheimen und Häusern für Betreutes Wohnen darüber aufklären, wie sie die Überquerungshilfe unfallfrei und ohne Verletzungen überwinden.

"Dabei werden wir auch darüber aufklären, dass ein Zebrastreifen, der von vielen älteren Menschen an dieser Stelle gewünscht wird, nicht sinnvoll, ja sogar gefährlich sein kann", sagte Renate Greif.

(RP)
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