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Radevormwald: Thema Schülerbeförderung regt Ausschussmitglieder auf

Radevormwald : Thema Schülerbeförderung regt Ausschussmitglieder auf

So etwas nennt man wohl ein "déjà vu": Beim Thema Schülerbeförderung in Radevormwald hatte Rosemarie Kötter (SPD) bereits in der Schulausschuss-Sitzung im Februar die "grottenschlechte" Beschlussvorlage der Verwaltung kritisiert. Auch am Montag, als im Ausschuss erneut über das Thema gesprochen wurde, wie man die Schüler aus den vielen Ortschaften der Stadt besser und weniger kostenträchtig zu den Schulen bringen kann, gab es harsche Kritik aus den Reihen der Politik. Zu wenig Information liege vor, hieß es von mehreren Ausschussmitgliedern.

So etwas nennt man wohl ein "déjà vu": Beim Thema Schülerbeförderung in Radevormwald hatte Rosemarie Kötter (SPD) bereits in der Schulausschuss-Sitzung im Februar die "grottenschlechte" Beschlussvorlage der Verwaltung kritisiert.

Auch am Montag, als im Ausschuss erneut über das Thema gesprochen wurde, wie man die Schüler aus den vielen Ortschaften der Stadt besser und weniger kostenträchtig zu den Schulen bringen kann, gab es harsche Kritik aus den Reihen der Politik. Zu wenig Information liege vor, hieß es von mehreren Ausschussmitgliedern.

Hintergrund der Debatte ist die Entscheidung, die bisherigen Verträge mit der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft (OVAG) zu kündigen, und zwar zum Sommer 2019. "Es sollte dem Unternehmen klar gemacht werden, dass das Ganze kein Selbstläufer ist", erläutert Thomas Lorenz (RUA), der stellvertretende Vorsitzende des Schulausschusses. Es finden sowohl Gespräche mit der OVAG statt, doch sind auch Ausschreibungen für andere Busunternehmen auf dem Weg.

Den Ärger im Ausschuss am Montag bewertet Lorenz nicht zu hoch: "Eigentlich ein trivialer Anlass. Wir möchten als Mitglieder einfach ein Stück Papier haben, das uns über die Ausschreibungen informiert." Leider habe die Verwaltung dieses noch immer nicht geliefert.

(s-g)