Radevormwald: Testlauf für das Spiel "Rund um Rade"

Radevormwald : Testlauf für das Spiel "Rund um Rade"

Bürger machten über 500 Vorschläge für das Spiel. Citymanager Frank Manfrahs hat den ersten Entwurf gebastelt.

Das Würfelspiel, das mit Hilfe zahlreicher Bürger und dem Radevormwalder Citymanagementverein auf die Beine gestellt wird, soll "Rund um Rade — Das Radevormwaldspiel für die ganze Familie" heißen. Citymanager Frank Manfrahs hat am Donnerstagabend den ersten Entwurf des Gesellschaftsspiels im Büro an der Kaiserstraße präsentiert und mehrere Gruppen zu einem Testspiel eingeladen. Er hat sich im Vorfeld viele Gedanken um die Gestaltung, die Regeln und die Umsetzung des Spiels gemacht. Den ersten Entwurf hat er selbst gebastelt und beschriftet.

"Beim letzten Stadtfest ist die Idee zu dem Gesellschaftsspiel entstanden. Wir haben die Bürger aufgefordert, uns wichtige Orte und Plätze aus Radevormwald zu nennen und vielleicht auch schon Fragen für die Fragefelder einzureichen. Die Resonanz war enorm. Wir haben über 500 Vorschläge erhalten", sagt Manfrahs. Für die Testversion hatte er 50 Fragekarten vorbereitet, die bei den gekennzeichneten Feldern beantwortet werden müssen. "Das Spiel ist wie ein gewöhnliches Brettspiel aufgebaut. Man rückt die gewürfelte Zahl vor und geht dann den Anweisungen auf dem jeweiligen Spielfeld nach", erklärt er die Spielregeln.

Der äußere Spielfeldring beinhaltet die Rader Ortschaften, also die äußeren Plätze, und der innere Ring befasst sich thematisch mit der Innenstadt. "Wer sich zuerst einen Stand auf dem Marktplatz sichert, hat gewonnen", erklärt der Citymanager. Zu der ersten Testrunde waren acht Spieler erschienen. Darunter auch der Grundschüler Tom. Er landete bei seinem ersten Zug auf dem Feld "Bahnhof Dahlhausen" und das bedeutet: eine Runde aussetzen. Die Fragen, die während der ersten Runde gestellt wurden, forderten Wissen über die ursprüngliche Nutzung des "Parc de Châteaubriant" oder den Ort, an dem in Radevormwald viele politische Veranstaltungen stattfinden — die Burgstraße 8.

"Bei der fertigen Version werden bis zu 200 Fragekarten dabei sein. Die müssen vor dem Druck allerdings noch mehrfach auf ihre Richtigkeit geprüft werden. Nach und nach soll es weitere Karten geben, die die Spieler dann nachkaufen können, um ihr Spiel zu erweitern", sagt Manfrahs. Bei den Fragen gehe es um Persönlichkeiten und Orte aus Radevormwald, die Stadtgeschichte und bewegende Ereignissen. Wird eine Frage richtig beantwortet, darf der Spieler weitermachen. Bei einer falschen Antwort wird der Würfel an den Nebenmann weitergereicht.

Die Produktion des Brettspiels ist Teil des Wettbewerbs des Landes NRW "Ab in die Mitte", an dem der Citymanagementverein teilnahm. Dieser Wettbewerb deckt auch die Produktionskosten zum größten Teil.

FRAGE DES TAGES

(RP/rl)
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