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Termine in Radevormwald: Kulturkreis verlegt weitere Veranstaltungen

Termine in Radevormwald : Kulturkreis verlegt weitere Veranstaltungen

Für Kulturschaffende bleibt die Situation wegen der Corona-Pandemie schwierig. Derzeit gilt der Lockdown auch für die Theaterbranche bis 7. März.

Aber aufgrund der aktuellen Situation erwartet auch der Vorsitzende des Radevormwalder Kulturkreises, Michael Teckentrup (Foto: Moll/Archiv), eine Fortsetzung der Maßnahmen über dieses Datum hinaus – oder zumindest eine Öffnung nur mit enormen Einschränkungen. „Ich habe zuletzt viele Gespräche mit unseren Partnern geführt und dabei herausgehört, dass eine Öffnung, wenn überhaupt, höchstens mit Einschränkungen und einer maximalen Auslastung von 25 bis 30 Prozent erfolgen wird. „Es gibt da sehr viele Ideen, aber wir bleiben sehr zurückhaltend“, kündigt Teckentrup an. Bei gut 200 Abonnenten in der Bergstadt sie es schwierig, da welche auszuwählen. „Bei 450 Plätzen im Bürgerhaus würden wir schon gerne vor mindestens der Hälfte spielen, um zumindest unsere treuen Abo-Besucher begrüßen zu können“, sagt Teckentrup. Er lasse jetzt mal die Zeit spielen, um dann vielleicht vor Ostern eine weitere Entscheidung treffen zu können. Die Resonanz bei den Theaterbesuchern sei verständnisvoll Gerade im vierten Quartal 2020 habe es sehr viele Rückfragen gegeben. „Wir haben viel Zustimmung und Unterstützung erfahren“, sagt Teckentrup.

Der Kulturkreis hat folgende aktuelle Änderungen am geplanten Programm vorgenommen:
▶ „Alte Liebe“ vom Landestheater Detmold, verlegt auf Mittwoch 2. Juni, 19.30 Uhr, Einlass 19 Uhr, ursprünglicher Termin: Mittwoch, 10. März, nun in der Spielzeit 2021/2022).
▶ „Rader Comedy Show“, verlegt auf Freitag, 3. September, 18 und 21 Uhr, Einlass jeweils 30 Minuten vorher, ursprünglicher Termin: Freitag, 12. März, 18 und 21 Uhr. Die neue Spielzeit würde dann mit dieser Veranstaltung starten. „Zur Durchführung der Show sowie den Start des Vorverkaufes informieren wir vor Ende der Spielzeit 2020/2021, auch darüber ob weiterhin zwei Aufführungen am gleichen Abend erforderlich sein werden“, berichtet Teckentrup und betont zugleich, dass die Durchführung weiterer Veranstaltungen im zweiten Quartal 2021 von der weiteren Entwicklung der Covid-19-Situation abhängt. „Der Kulturkreis wird vorläufig zu ausgefallenen Aufführungen keine anteilige Erstattung des Abo-Preises vornehmen, da der administrative Aufwand dazu zu hoch ist“, kündigt er an. Stattdessen prüfe man zum Ende der Spielzeit 2020/2021, welche Veranstaltungen nicht durchgeführt werden konnten und werde daraus Erstattungen durchführen.

Ziel aller Überlegungen ist es, dass der Kulturkreis die Spielzeit im Rahmen der Möglichkeiten und unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen fortsetzen möchte. In wieweit geplante Vorstellungen im April, Mai und Juni von der künftigen Situation betroffen sein werden, entscheidet sich im März.